Falle
Erneut schädliche Apps im Android Market
Programme schicken persönliche Daten unverschlüsselt weiter
Auf der Software-Plattform für das Google- Betriebssystem Android sind nach einem Bericht wieder bösartige Apps aufgetaucht. Es handle sich um Anwendungen, die in der Vergangenheit bereits wegen ihrer schädlichen Funktionen entfernt worden seien und nun in leicht modifizierter Form im Android Market stünden, teilte der Antivirus-Anbieter GData am Montag in Bochum mit. Google erklärte lediglich, sich nicht zu einzelnen Anwendungen zu äußern.
Apps schicken persönliche Daten weiter
Nach dem Bericht von GData handelt es sich um simple Programme: Das eine lässt ein Horn ertönen (Airhorn), das andere macht das Smartphone zur Taschenlampe (Flashlight). Nach der Installation seien die Anwendungen in der Lage, persönliche Daten wie Kontakte oder die eindeutige IMEI-Nummer des Gerätes unverschlüsselt an die Kriminellen zu senden, berichtete GData. Die Apps seien weitgehend identisch mit schädlichen Programmen, die Google bereits vor geraumer Zeit gelöscht habe - abgesehen vom leicht veränderten Logo und der Einfügung eines Lizenzvertrages, der die Funktionen beschreibt.
Keine Kontrolle, viel Kritik
Entwickler können ihre Apps in den Android Market laden, ohne dass Google sie überprüft. Daher sind schon mehrfach börsartige Programm in Umlauf gekommen. Das Unternehmen verweist allerdings darauf, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Downloads von schädlichen Apps deutlich zurückgegangen sei. Es rät Nutzern, von der Installation von Programmen die eingeforderten Berechtigungen sowie die Bewertungen genau anzuschauen. Seit kurzem soll ein System namens Bouncer (Türsteher) schädliche Apps ausfiltern.
persönliche Daten wie Kontakte oder die eindeutige IMEI-Nummer des Gerätes unverschlüsselt
Mehr zum Thema:
iOS-Apps sammeln ungefragt sensible Daten
iOS-Apps stürzen häufiger ab als Android-Apps
Google scannt Android Apps auf Schädlinge
Neue Android-Malware infiziert Millionen User
Tags:
Google, Apps, Android
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Google her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Google übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Facebook her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Facebook übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
Auf allen Internet-Seiten, wo Like-it-Buttons standardmäßig eingebunden sind, werden ständig und ohne Zutun der User Daten an Facebook übertragen. Das bedeutet: Auch wenn Sie noch gar keinen Like-It-Button geklickt haben, wird unter anderem die URL der besuchten Seite, aber auch eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpfbar ist, an die Betreiber gesendet. Damit lassen sich (anonymisierte) Surfprofile der Nutzer erstellen.
Auch wenn das in der Regel zu keinem Problem führt, ist das mit dem in unseren AGBs formulierten Versprechen, mit Ihren Daten so sorgsam wie nur irgend möglich umzugehen, nicht vereinbar. Daher werden auf futurezone.at sämtliche Verbindungen zu Social-Media-Plattformen nicht automatisch sondern mit einer Zwei-Klick-Lösung realisiert. Die Verbindung zu Facebook & Co wird erst durch aktives Klicken der Buttons hergestellt. Für die eigentliche Empfehlung ist dann ein zweiter Klick nötig. Zugegeben: Das bedeutet einen geringen Komfortverlust. Dafür können Sie aber - egal ob Sie unsere Social-Media-Angebote nutzen oder nicht - absolut sicher sein, dass ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Dritte ertragen werden.
Beim Aktivieren der Buttons werden Sie - wenn Sie nicht bereits auf Ihrer Social-Media-Plattform eingeloggt sind - in einem neuen Fenster zur Anmeldung aufgefordert. In diesem Fall wird ein Cookie auf Ihrem Rechner platziert und Ihre Empfehlung an die jeweilige Social-Media-Plattform übertragen. Welche Nutzer dort diese Empfehlung sehen können, hängt von den Privatsphäre-Einstellungen ab, die Sie im Profil der jeweiligen Social-Media-Plattform getroffen haben.
- Mail an Editor
Kommentare werden geladen...