Musikbusiness
Sony: Preiserhöhung bei Whitney war "Versehen"
Der Musikkonzern Sony hat sich am Dienstag dafür entschuldigt, die Preise für zwei Alben von der am Wochenende verstorbenen Sängerin Whitney Houston angehoben zu haben. Das sei "versehentlich" passiert und man hätte die Preise bereits wieder korrigiert.
Am Sonntag, kurz nach Bekanntwerden des Todes der Soul-Sängerin Whitney Houston, stiegen auch schon die Preise von zwei Alben im iTunes Store von Apple (die futurezone hat berichtet). „The Ultimate Collection“ und „Whitney: The Greatest Hits“ wurden teurer verkauft als bisher.
Die Preiserhöhung auf Apples Musikstore kam kurz nachdem Sony Music, die Rechteinhaber von Houstons bisherigen Veröffentlichungen, die Großhandelspreise für ihre Alben anhoben und so die Berechnungsgrundlage für den Preis im iTunes Store änderte.
"Ein Versehen"
Laut Sony sei die Preiserhöhung ein Versehen gewesen, berichtet „AllThingsDigital“. „Bei den Whitney Houston-Produkten wurde am Sonntag im iTunes Store von UK versehentlich der falsche Preis angegeben. Sobald wir den Fehler entdeckt haben, haben wir ihn sofort korrigiert. Wir entschuldigen uns für das verursachte Ärgernis.“
Wie bereits nach den prominenten Todesfällen von Michael Jackson und Amy Winehouse zu sehen war, sorgt der Tod eines Sängers nahezu immer für steigende Plattenverkäufe. Deswegen ist die Erklärung von Sony, dass es sich um ein "Versehen" gehandelt habe, wenig glaubwürdig.
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Tags:
Musik, iTunes
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