Deutschland
Uni-Professor überwachte Studenten per Video
In Deutschland hat ein 56-jähriger Uni-Professor an der Universität Rostock seine Studenten während der Prüfung mit einer Videokamera überwacht. Die Bilder wurden dabei per Leinwand an die Wand des Audimax projiziert.
An der Universität Rostock hängen in manchen Hörsälen Videokameras an der Wand. Diese dienen eigentlich dem Zweck der "Verbesserung der Lehre". Ein Mathematik-Professor nutzte diese nun, um seine Studenten des Grundkurses „Mathematik 1“ bei der Prüfung aufzunehmen, die Bilder der schreibenden und rechnenden Studenten wurden dabei ganz einfach an die Wand des Uni-Hörsaals projiziert. So konnte der Professor die Prüflinge bequem vom Sessel aus beobachten. Schummeln traute sich unter diesen Bedingungen wohl keiner.
Doch wie sich herausstellte, ist die Überwachung mittels Videotechnik an der Uni in Rostock grundsätzlich verboten. Das sagte der Universitäts-Sprecher Ulrich Vetter dem „Spiegel“. Die betroffenen Prüflinge störte die Methode offenbar allerdings weniger. Nur eine Studentin meldete sich beim Studienbüro, weil sie sich durch die Piepgeräusche der Kamera während der Prüfung gestört gefühlt habe.
Der Professor wird den Einsatz der Kameras künftig bei Prüfungen wieder unterlassen und wieder auf altmodisches „durch die Reihen wandern“ überprüfen, ob geschummelt wird.
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Überwachung, Videoüberwachung
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