Österreich
Refinder: Nächstes Start-up knüpft an Dropbox an
Der Online-Speicher-Dienst Dropbox dürfte es der österreichischen Start-up-Szene angetan haben. Nach Wappwolf und dem "Dropbox Automator" schickt sich jetzt auch die junge Web-Firma Refinder an, den Cloud-Speicher um neue Funktionen zu ergänzen.
Was das Wiener Start-up Refinder (gestartet unter dem Namen Gnowsis, die futurezone berichtete) vorhat, ist eine komplexe Angelegenheit: Der Dienst soll einmal als Bindeglied zwischen allen wichtigen Produktivitäts-Tools im Internet funktionieren und die Zusammenarbeit erleichtern. Dazu dockt Refinder jetzt an den Cloud-Speicher Dropbox an. "Dropbox wird immer mehr im professionellen Bereich eingesetzt, aber nebenher gibt es immer noch viel eMail-Verkehr", sagt Refinder-CEO Leo Sauermann zur futurezone.
Damit die Zusammenarbeit via Dropbox künftig ohne diesen eMail-Verkehr auskommt, wurde Dropbox bei Refinder integriert. Refinder-Nutzer können in einem "Activity Stream" einsehen, wer wann welche Änderungen in einem gemeinsamen Dropbox-Ordner vorgenommen hat. Außerdem soll Dropbox damit auch besser durchsuchbar sein.
Weiterer Ausbau
Zur Nutzung ist ein Refinder-Account notwendig, den es bis dato kostenlos gibt. In absehbarer Zeit wird Refinder aber auf das Freemium-Modell wechseln und bestimmte Funktionen gegen eine monatliche Gebühr anbieten. Neben Dropbox sind derzeit auch Twitter und RSS-Feeds verknüpfbar, geplant ist außerdem die Integration von Basecamp und dem Notiz-Dienst Evernote.
Refinder ist sowohl von INiTS mit einem mittleren fünfstelligen Betrag als auch von AWS mit einem kleinen sechsstelligen Betrag gefördert.
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Tags: Österreich, Start-ups, Dropbox
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