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Vortrag Wie man Geschichten mit Virtual Reality erzählt.

Sonys PlayStation VR gilt als eine der vielversprechendsten VR-Brillen neben der Oculus Rift und HTCs Vive
Sonys PlayStation VR gilt als eine der vielversprechendsten VR-Brillen neben der Oculus Rift und HTCs Vive - Foto: AP/Jeff Chiu
Der britische Videospiel-Autor Rob Morgan, der unter anderem am Sony-Titel "The Assembly" arbeitet, besucht am Donnerstag Wien und gibt Einblicke in die VR-Entwicklung.

Virtual Reality ist eine Technologie, die nicht nur zum Träumen einlädt, sondern diese auch erlebbar machen will. Seien es realistische Szenarien wie Achterbahn-Fahrten, Besuche von weit entfernten Sehenswürdigkeiten und das gefahrlose Abtauchen in die Tiefen des Ozeans oder skurrile Mini-Spiele, bei denen man in die Rolle eines Adlers schlüpft und virtuelle Erotik - der Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. 2016 wollen zahlreiche Hersteller, unter anderem Oculus, Sony und HTC, den Hype um die virtuellen Welten nutzen, um den Wachstumsmarkt mit ihrer eigenen Hardware zu erobern.

Doch auch die beste Virtual-Reality-Brille ist nicht mehr als ein nutzloses Spielzeug ohne die entsprechenden Inhalte. Insbesondere die Videospielbranche setzt große Hoffnungen auf Virtual Reality. Kein Wunder, produziert man doch bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten 3D-Inhalte. Doch für ein VR-Spiel braucht es mehr als nur die Möglichkeit, sich in dreidimensionalen Welten umzusehen. Das weiß auch Rob Morgan, ein britischer Videospiel-Autor und Narrative Designer, der am Donnerstag Abend in Wien seine Erfahrungen im Rahmen von Subotron pro games teilen wird.

Experte für Virtual und Augmented Reality

Morgan arbeitete unter anderem gemeinsam mit "Harry-Potter"-Autorin Joanne K. Rowling am Augmented-Reality-Titel "Wonderbook". Zudem hat er die Handlung des kommenden PlayStation-VR-Titels "The Assembly" verfasst. Im Rahmen der von der Wiener Wirtschaftskammer geförderten Veranstaltung erklärt er, welche Werkzeuge und Techniken angewandt werden können, um spannende Geschichten mit Virtual-Reality-Technologien zu erzählen. Des weiteren wird er Vorschläge für Best-Practice-Beispiele abgeben, die die Entwicklung seiner Vision der "anpassbaren Realität" beschreiben.

Diskussion mit heimischen Experten

Im Anschluss an den Vortrag folgt eine Diskussion mit Anna Felnhofer, der Leiterin des VR-Labors der Universität Wien, Christoph Burstup Weiss von FM4 sowie Axel Dietrich, dem Gründer der VR-Produktionsfirma VRisch. Diese wird von Robert Glashüttner moderiert. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im Raum D (quartier 21) des Wiener Museumsquartiers statt. Der Eintritt ist frei.

(futurezone) Erstellt am 18.02.2016, 15:18

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