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Wie Pool-Roboter das Wasser sauber halten

Geräte, die automatisch und ohne Zutun des Schwimmbecken-Besitzers, das Pool reinigen, haben sich zum Verkaufshit entwickelt. Immer mehr setzen auf die Pool-Roboter, um das Wasser sauber zu halten. Bei den Modellen selbst gibt es jedoch einige Unterschiede.

In jenen Ländern, in denen es  jahraus jahrein Badetemperaturen gibt, kommen sie ins Haus – Leute, die dafür sorgen, dass Pools sauber und das Wasser glasklar sind. Hierzulande putzen Poolbesitzer entweder selbst oder holen sich elektronische Helfer: Poolreinigungsroboter haben sich in den vergangenen Jahren neben  Roboter-Rasenmähern zu Verkaufsschlagern entwickelt.

„Die Roboter sind günstiger geworden sind. Gute Geräte gibt es bereits ab 1000 Euro", sagt Pool-Experte Erich Artner. Vor einigen Jahren noch musste man mindestens das Doppelte bezahlen. Zudemist die Technik ausgereifter, die Saug-Technologie und die Intelligenz der Roboter wurde verbessert. „Pro Jahr werden durchschnittlich um 40 Prozent mehr dieser intelligenten Helfer verkauft", sagt Artner.

Der Vortex V3 Allrad und V4 Allrad sind Poolroboter mit 4-Rad-Antrieb und sind daher für Becken mit Stufen geeignet. Sie sind für alle Oberflächen geeignet, besonders gut ist der Filter gelöst, der Filterkorb ist leicht zugänglich. Für ein Standardbecken 4x6 Meter benötigt der V3/V4 Allrad etwa eineinhalb, im Wand & Boden-Modus zweieinhalb Stunden. Die Wasserumwälzung: 16 m3/Stunde. Preis: 1990 Euro Der Supreme M3 von Dolphin ist einer der günstigsten Pool-Roboter auf dem Markt, allerdings reinigt er nur den Boden und die Wölbungen zur Wand hin. Er ist für alle Beckentypen bis zu einer Länge von 10 Metern geeignet. Seine Umwälzleistung beträgt 17 m3/Stunde. Der Filter lässt sich relativ einfach aus dem Gerät nehmen, allerdings besteht der Filter aufgrund der flachen Bauweise  aus zwei Filterladen/Kartuschen. Preis: 899 Euro Der Supreme M5 ist eines der Top-Geräte von Dolphin. Er ist für Schwimmbecken bis zu einer Länge von 12 Metern geeignet, er reinigt den Boden, Wände und auch die Wasserlinie. Ausgeliefert wird er mit einer Fernbedienung, mit dieser lassen sich Parameter wie etwa Zeit, ultrasauber, Wand oder nur Boden einstellen. Die Filterbehälter sind Kartuscheneinsätze, die von oben in den Roboter geschoben werden. Preis: 1849 Euro Der Vortex V4 ist für „Standardbecken“ bis zu einer Größe von 15 x 7 Meter geeignet. Egal welche Bauform, ob eckig, oval oder rund, ob Fliese über Folie bis zu Beton.  Auch der V4 wälzt pro Stunde 16 m3 um. Das Besondere ist bei den Vortex-Modellen: Im Inneren des Filters wird ein starker Wirbel erzeugt, wodurch sich Schmutz nicht an der Filterwand anlegen und den Filter verstopfen können. Optional ist auch eine Ferbedienung (100 Euro) erhältlich. Preis: 1790 Euro Seit heuer gibt es auch für Teiche und Naturschwimmbecken bis 12 m Länge Roboter. Der Dolphin Supreme Bio reinigt Boden und Wände und ist mit einem Bürstensystem ausgestattet. Beim Filter gibt es drei Optionen, damit er auch kleinste Schwebeteilchen aufnimmt. Erste Erfahrungsberichte zeigen aber, dass der Supreme Bio an zu steilen und zu glatten Wänden von Naturbecken abrutschen kann. Preis: 2400 Euro Zodiacs Baracuda MX8 ist kein Roboter, aber einer der besten Poolreiniger. Er wird mittels Schlauch an das Skimmer-System angeschlossen und legt pro Minute acht Meter zurück. Er ist mit einer etwa 35 cm großen Saugbürste, Propeller und einer Ansaugturbine ausgestattet und fährt im Zufallsprinzip mittels Raupenbänder durch den Pool (maximal 12 x 6 Meter). Der Schmutz wird direkt ins Poolsystem gesaugt und bleibt im Filter der Pumpe hängen.

Pool Pool-Experte Erich Artner

Den ersten Pool-Roboter gab es bereits in den 80er Jahren, der ist mit heutigen Modellen freilich nicht vergleichbar. Der Markt wird von zwei Herstellern dominiert, dem US-Hersteller Maytronics (Marke Dolphin) sowie  der französischen Firma Zodiac  (Marke Vortex).  Angeschlossen an das Absaug-System (Skimmer) fahren die einfachen Geräte im Zufallsprinzip durch das Becken und  der Schmutz landet im Filter der Poolpumpe.

Programmierbare Pool-Boys
Intelligentere  Modelle lassen sich  auf die  Form und Größe des Schwimmbeckens programmieren  oder prägen sich die Maße sogar selbst ein. Sie reinigen entweder nach dem Zufallsprinzip oder nach bestimmten Schemata, etwa  nur den Boden oder auch Wände. „An sich kommt ein Roboter mit jeder Form des Beckens zurecht", sagt Pool-Experte Artner. „Aufpassen muss man aber etwa, wenn der Pool Stufen hat, damit kann das eine oder andere Modell Probleme haben." Ist eine Ecke im Pool zufällig nicht gereinigt worden, so kann man bei manchen Modellen mit einer Fernbedienung nachhelfen.

Warauf man achten muss
Wer sich einen Roboter anschaffen will, sollte einiges beachten.  Je verwinkelter das Becken, desto intelligenter muss der Roboter sein. Weiters gibt es Modelle  für Fliesen-, Folienbecken oder Fertigwannen, denn nicht jeder Roboter ist für jeden Untergrund geeignet.

Wichtig ist auch die Putzleistung. Artner: „Es kommt auf die Umwälzleistung  an. Also wie viele Kubikmeter Wasser der Roboter pro Stunde schafft." Je größer der Pool, desto leistungsfähiger muss das Gerät sein, und das schlägt sich meist im Preis nieder.

Weiters ist zu beachten, wie leicht er sich programmieren, und  sich der Filter wechseln lässt. Hier zeichnen sich vor allem die Vortex-Modelle von Zodiac aus, die mit einem Filterbehälter ausgestattet sind, den man leicht entnehmen und mit einem Gartenschlauch reinigen kann.

Sicherheit
Zwar arbeitet ein Roboter mit Niedrigstrom, dennoch sollte man sich während des Reinigungsvorgangs nicht im Pool aufhalten. Zu beachten ist zudem, dass die Steckdose, der Stecker, das Verlängerungskabel und der Transformator, an dem der Roboter angeschlossen ist, mindestens drei Meter vom Poolrand entfernt liegen.

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Tags: Roboter, Pool


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