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Weavly

Allee Blog: It's a roller coaster ride

In Europa gilt die deutsche Hauptstadt bereits vielen Jung-Unternehmern als Start-up-Mekka. Auch die Wiener Firma Weavly hat den Sprung nach Berlin gewagt. Ihr CEO, Oliver Lukesch, schreibt wöchentlich auf futurezone.at über die Hype-Stadt und den Alltag im Inkubator-Programm "Startupbootcamp".

Dieser Blogeintrag ist noch kürzer als der Vorgangegangene. Noch unfertiger, noch ungeschliffener. Um das Muster meines letzten Eintrags weiter zu kopieren: Ich schreibe ihn zwischen einem großartigem Meeting mit der Community Managerin von Gidsy und einem Job Interview mit einem JavaScript Developer aus Italien, den es nach Berlin verschlagen hat.

Danach geht’s ans Abarbeiten von Mails, die schon seit Tagen in meiner Inbox versauern. Danach an die Vorbereitung für den morgigen Tag, es stehen Codereview- und PR-Meetings auf dem Programm. Danach, sofern es sich noch irgendwie ausgeht, etwas Code- und Designarbeit. Danach Schlaf. Und danach der ganze Zirkus nochmals von vorne.

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30.000 Visitors, die im Keller schlummern
Die letzten beiden Wochen waren ein Auf und Ab. Die Bandbreite reichte von einem 30.000 Visitors Peak, nach der Verwendung eines Weaves in der Huffington Post, zu einer Conversion Rate, die noch im Keller schlummert. Von desaströsem Feedback auf Usability-Ebene zu begeisterten Usern, die mit neuen Ideen und Vorschlägen unsere Inbox zum Glühen bringen. Von anstrengenden Partnern zu grandiosen Meetings mit Persönlichkeiten, über die man sich Tage danach noch den Kopf zerbricht.

Das Interessante daran: Gerade dieser Schlingerkurs schärft unseren Fokus. Ein Automatismus schaltet sich ein, über die Welt wird ein Schwarz/Weiß Raster gelegt, Entscheidungen fallen schneller, ungenauer, direkter. Was nicht ins Raster passt wird abgeschnitten, auch wenn persönliche Beziehungen zu Bruch gehen und Muskelabbau zur einzigen körperlichen Aktivität verkommt.

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Schatzkiste schlechter Metaphern
Dennoch fühlt es sich gut an. Ist man mit seinem Produkt mal den ersten Schritt aus der Höhle draußen wird alles härter aber auch zeitgleich realer. Nichts mehr ist neutral, nichts mehr gleichwertig, alles scheiße oder super. Es fühlt sich nach Aktivität an, nach Leben. Tief in der Schatzkiste schlechter Metaphern wäre das passende Wort für den aktuellen Zustand vermutlich Kontraktionen. Mal sehen ob auf die Sache eine Geburt folgt.

Was die Sache mit Berlin zu tun hat? Vermutlich wenig, mit ähnliche Storys kann jeder Startup Gründer sowie jede Person, die in ihrer Arbeit aufgeht, einige Abend füllen. Dennoch bezeichnend, dass sich dieser Speed für uns gerade im Druckkochtopf Startupbootcamp entwickelt hat. Und mehr von Berlin gibt’s im nächsten Eintrag, versprochen.

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Tags: Start-ups, Berlin, Berlin Blog, Weavly


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