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LulzSec-Anführer kooperiert und erhält Aufschub

Der als Sabu bekannte Hacker kooperierte bereits kurz nach seiner Festnahme mit den US-Behörden und konnte so zur Festnahme von mehreren Mitgliedern der Gruppierung beitragen. Nun wird ihm ein sechsmonatiger Aufschub seines Gerichtsverfahrens gewährt.

Sabu, Anführer der Hackergruppierung LulzSec, erhält weiterhin Aufschub für sein Gerichtsverfahren. Der 28-jährige New Yorker muss sich erst in frühestens sechs Monaten einem Gericht stellen, nachdem er sich bereit erklärte, weiterhin mit den US-Behörden zu kooperieren. Ihm werden insgesamt zwölf Anklagepunkte zur Last gelegt, darunter Verschwörung und Bankbetrug, wodurch ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 124 Jahren droht. Sabu dürfte allerdings Unterstützung von den US-Behörden erhalten, nachdem er mehrere Mitglieder der Gruppierungen LulzSec und Antisec an die Ermittlungsbehörden verriet. Aufgrund seiner Hinweise wurden zumindest fünf Hacker festgenommen.

Unterstützung bei Ermittlungen
LulzSec wurde 2011 bekannt, als die Hackergruppierung innerhalb von nur 50 Tagen mehrere bekannte Nachrichtenangebote, Regierungswebseiten und private Unternehmen attackierte. Dabei dürfte vielen vor allem der Hack der Tageszeitung The Sun in Erinnerung geblieben sein, bei dem die Hacker den Tod des Medienmoguls Rupert Murdoch verkündeten. Doch Sabu, auch bekannt als Hector Xavier Monsegur, hatte auch Verbindungen zu anderen Hackergruppierungen und konnte so bei der Verhaftung des Antisec-Hackers Jeremy Hammond helfen, der unter anderem für den Hack von Stratfor, einem geopolitischen Nachrichtendienst, verantwortlich sein soll.

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