Arbeitsbedingungen
Arbeiter bei Apple-Zulieferer vergiftet
Mehr als 130 Arbeiter eines chinesischen Zulieferers des US-Unternehmens Apple haben 2009 von einer giftigen Chemikalie Schäden davongetragen.
Wie das taiwanesische Unternehmen Wintek Corp am Donnerstag mitteilte, hatten die Betroffenen Bildschirme für iPhones hergestellt. Ein ranghoher Mitarbeiter der Firma sagte, 137 Arbeiter hätten sich mit der Chemikalie n-Hexan vergiftet. Mit ihr hatten sie die Bildschirme von iPhones gereinigt.
Einer der Betroffenen sei noch immer in regelmäßiger ambulanter Behandlung. Die übrigen benötigten keine medizinische Betreuung mehr. Einige Mitarbeiter hätten eine Entschädigung von bis zu 100.000 Yuan (11.054 Euro) erhalten. „Wir haben aufgehört, n-Hexan zu benutzen“, sagte der Mitarbeiter. Die Glasflächen würden nun mit Alkohol gesäubert.
Beim weltgrößten Elektronikzulieferer Foxconn, der ebenfalls für Apple produziert, hatten sich 2010 an einem chinesischen Standort gleich mehrere Arbeiter das Leben genommen. Arbeitsschutz-Aktivisten hatten aufgrund solcher Vorkommnisse die Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken, die für Apple arbeiten, kritisiert. Sie beanstanden, die Angestellten hätten sehr lange Arbeitszeiten, würden schlecht bezahlt und stünden unter hohem Druck.
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Apple
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