Universitäten
Bevorstehende ÖH-Wahl ohne E-Voting
Karl: Dafür benötigte Bürgerkarte sei "noch nicht ausreichend akzeptiert".
Nach der Premiere 2009 ist E-Voting, also die elektronische Stimmabgabe per Internet, bei den diesjährigen ÖH-Wahlen (24. bis 26. Mai) nicht mehr möglich. Insgesamt hatten 2.161 und damit weniger als ein Prozent der 230.000 wahlberechtigten Studenten das neue System genutzt. Ex-Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) sprach zwar dennoch von einem „Erfolg“, die für das E-Voting benötigte Bürgerkarte sei aber „noch nicht ausreichend akzeptiert“. Bei der Bundeswahlbehörde hagelte es danach mehr Einsprüche als je zuvor, fast alle wegen E-Voting.
Mängel
Die Wahl an der Uni Salzburg wurde aufgrund von Mängeln beim elektronischen Wählen für ungültig erklärt. Wegen der zeitlichen Nähe zur heurigen Wahl wurde sie allerdings nicht mehr wiederholt. Nach Beschwerden der Grünen und der Grünen und Alternativen Studierenden (GRAS) muss sich außerdem der Verfassungsgerichtshof (VfGH) damit auseinandersetzen. Das Höchstgericht soll klären, ob die elektronische Stimmabgabe dem freien, geheimen, persönlichen Wahlrecht sowie dem Recht auf Datenschutz entspricht.
Auch das im Zuge des E-Votings eingesetzte elektronische Wählerverzeichnis konnte sich nicht durchsetzen. Es hatte unter anderem dazu geführt, dass Studenten nicht bzw. mehrfach wählen konnten. Das Ministerium sprach in diesem Zusammenhang von fehlerhaften Dateneingaben der Unis.
Tags:
Österreich, E-Voting
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Google her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Google übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Facebook her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Facebook übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
Auf allen Internet-Seiten, wo Like-it-Buttons standardmäßig eingebunden sind, werden ständig und ohne Zutun der User Daten an Facebook übertragen. Das bedeutet: Auch wenn Sie noch gar keinen Like-It-Button geklickt haben, wird unter anderem die URL der besuchten Seite, aber auch eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpfbar ist, an die Betreiber gesendet. Damit lassen sich (anonymisierte) Surfprofile der Nutzer erstellen.
Auch wenn das in der Regel zu keinem Problem führt, ist das mit dem in unseren AGBs formulierten Versprechen, mit Ihren Daten so sorgsam wie nur irgend möglich umzugehen, nicht vereinbar. Daher werden auf futurezone.at sämtliche Verbindungen zu Social-Media-Plattformen nicht automatisch sondern mit einer Zwei-Klick-Lösung realisiert. Die Verbindung zu Facebook & Co wird erst durch aktives Klicken der Buttons hergestellt. Für die eigentliche Empfehlung ist dann ein zweiter Klick nötig. Zugegeben: Das bedeutet einen geringen Komfortverlust. Dafür können Sie aber - egal ob Sie unsere Social-Media-Angebote nutzen oder nicht - absolut sicher sein, dass ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Dritte ertragen werden.
Beim Aktivieren der Buttons werden Sie - wenn Sie nicht bereits auf Ihrer Social-Media-Plattform eingeloggt sind - in einem neuen Fenster zur Anmeldung aufgefordert. In diesem Fall wird ein Cookie auf Ihrem Rechner platziert und Ihre Empfehlung an die jeweilige Social-Media-Plattform übertragen. Welche Nutzer dort diese Empfehlung sehen können, hängt von den Privatsphäre-Einstellungen ab, die Sie im Profil der jeweiligen Social-Media-Plattform getroffen haben.
- Mail an Editor
Kommentare werden geladen...