"Freiheit statt Angst"
Aktionstag für mehr Bürgerrechte
Am Samstag finden europaweit Aktionen und Demonstrationen für Freiheitsrechte, Datenschutz und ein freies Internet statt. Auch in Wien informieren und diskutieren Bürgerrechtsgruppen und Datenschützer über digitale Bürgerrechte.
Auf Einladung des Datenschutzportals unwatched.org treffen sich am Samstag ab 13.30 Uhr österreichische Bürgerrechtsgruppen, Datenschützer und Netzinitiativen, im Wiener Metalab um Möglichkeiten zur Stärkung der Zivilgesellschaft (in Österreich) zu diskutieren, Aktionen zu planen und Informationen auszutauschen.
Eine Verfassungsbeschwerde gegen die umstrittene Vorratsdatenspeicherung ist ebenso Thema der Veranstaltung wie Fluggastüberwachung, Netzsperren, Netzneutralität und die Stärkung der Privatsphäre. "Eine wesentliche Bestrebung des Aktionstages ist ein Ende des gegenwärtigen Überwachungswahns", heißt es in einer Aussendung der Veranstalter. Daneben werden auch Informationsfreiheit und die Öffnung von Verwaltungsdaten in Österreich erörtert. Ein detailliertes Programm zum Aktionstag findet sich bei unwatched.org.
Im Anschluss an die Veranstaltung im Wiener metalab findet im nahegelegenen MuseumsQuartier (Raum D) um 20.00 Uhr eine Diskussion über "`9/11` als Startschuss zum Überwachungswahn?" statt, bei der unter anderem Martin Balluch vom Verein gegen Tierfabriken, Peter Purgathofer von der TU Wien und der Menschenrechtssprecher der Wiener Grünen, Klaus-Werner Lobo zu "Freiheit statt Angst" in Österreich diskutieren werden.
Tags:
Österreich, Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren, Netzneutralität, Überwachung
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