Österreich
Video-Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung
Die Bürgerinitiative "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" hat bereits mehr als 30.000 Unterschriften erreicht. Nun hat die Gruppe von Aktivisten eine Kampagne mit Videobotschaften gegen die Vorratsdatenspeicherung gestartet.
Die Initiatoren der Bürgerinitiative gegen die Vorratsdatenspeicherung, die AK Vorrat, teilte am Mittwoch mit, dass beim Parlament bereits mehr als 30.000 Unterschriften eingegangen seien. Bis Mittwoch waren es exakt 4471 Unterstützungserklärungen auf Papier und 26815 Online - und zwar ohne Werbebudget oder parteipolitischer Bindung.
"Das zeigt den enormen Bedarf nach direkter Demokratie in der österreichischen Bevölkerung und den großen Widerstand gegen die Vorratsdatenspeicherung. Das Internet ist ein Werkzeug mit dem die Meinungsbildung und Bürgerbeteiligung in einer modernen Demokratie organisiert werden kann", teilen die Initiatoren mit.
Die Initiative "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" fordert, dass sich die österreichische Regierung gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung einsetzt und der Nationalrat sämtliche Gesetze evaluiert, die mit dem Argument der Terrorbekämpfung eingeführt wurden.
Video-Kampagne
Um den Unterstützern auch ein Gesicht zu geben, wurde nun zusätzlich zur Bürgerinitiative eine Videokampagne ins Leben gerufen, in der kurze Statements von Unterstützern gesammelt werden. Für die Kampagne "Ich bin gegen die Vorratsdatenspeicherung" wird die österreichische Video-Plattform IchMachPolitik.at genutzt. Bisher sind auf der "Mitmach"-Plattform rund zehn Videobotschaften zum Thema unter dem Tag "zeichnemit" zu finden.
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Tags:
Österreich, Vorratsdatenspeicherung
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