SOPA-Proteste
Twitter: Kritik an Wikipedia-Blackout
Kurz nachdem Wikipedia-Gründer Jimmy Wales das Offline-Gehen der Online-Enzyklopädie am 18. Jänner verkündete, meldete sich Twitter-Chef Dick Costolo zu Wort. Aus seiner Sicht ist die Teilnahme an der Aktion für eine global agierendes Unternehmen nicht vernünftig.
Kritik aus den Reihen der Kritiker: Kurz nachdem Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in einem Tweet ("I am just starting to do press interviews about the upcoming blackout of Wikipedia to protest #sopa and #pipa") den Blackout der US-Ausgabe der Online-Enzyklopädie am Mittwoch ankündigte, meldete sich Twitter-Chef Dick Costolo zu Wort: "Das ist einfach nur dumm, ein weltweites Business in Reaktion auf nationale Politik zu schließen."
Er und Twitter hätten sich bereits sehr aktiv gegen den "Stop Online Piracy Act" (SOPA) engagiert. Später relativierte er seine Aussage aber und meinte, sie nicht in Bezug auf Wikipedia allein gemacht zu haben. Er würde keine qualifizierten Aussagen über Organisationen treffen können, über deren Entscheidungen er nicht den ganzen Kontext kennen würde. Für Twitter kommt eine Teilnahme an der immer größere Wellen schlagenden Aktion, die seit Tagen im Raum steht, jetzt wohl nicht mehr in Frage.
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Tags:
Twitter, Wikipedia, SOPA
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