Diskussion
Direkte Demokratie durch Online-Partizipation
Berliner Entwickler stellt in Wien das Konzept "Liquid Democracy" vor
Immer weniger Menschen vertrauen etablierten Parteien mit ihren hinter verschlossenen Türen von Lobbyisten gesteuerten Entscheidungen. Den Parteien laufen die Wähler weg. Doch kaum eine Partei nutzt das Internet, um Wähler laufend in Entscheidungen einzubinden und ihnen wieder mehr als eine Stimme bei der Wahl zu geben.
Der Berliner Entwickler Daniel Reichert wird heute in Wien (Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr im Raum D des Museumsquartiers, Eintritt frei) im Rahmen der Diskussionsreihe "bits4free" über das Konzept von "Liquid Democracy" sprechen.
Direkte Mitbestimmung per Online-Partizipation
"Adhocracy" wird mit dem Anspruch entwickelt, letztlich einen "direkten Parlamentarismus" zu ermöglichen. Weitere Partizipationsmodelle in allem Gesellschaftsbereichen, seien es Bürgerbewegungen, Vereine, Kommunen, Parteien aber auch Unternehmen sind denkbar.
Geleitet vom theoretischen Konzept der "Liquid Democracy" entwickelt der gleichnamige Berliner Verein eine Open-Source Beteiligungssoftware, welche die Verschmelzung von direkten und repräsentativen Beteiligungsmöglichkeiten zum Ziel hat.
Nach Vorstellung der Software und dem theoretischen Konzept diskutiert Reichert am Mittwoch im Anschluss mit Judith Schoßböck vom Zentrum für E-Governance (Donau-Universität Krems) und dem Publikum.
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Online-Netzwerke, Mitbestimmung
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