SOPA & PIPA
Diese Seiten machen beim Internet-Blackout mit
Am Mittwoch protestieren zahlreiche Websites weltweit gegen die geplanten US-Antipirateriegesetze "Stop Online Piracy Act" (SOPA)und "Protect Internet Property Act" (PIPA). Neben der Wikipedia nahmen unter anderem Google, Wordpress, die Electronic Frontier Foundation, der deutsche Chaos Computer Club (CCC) sowie die österreichischen Grünen an den Online-Protesten teil.
Mit dem 24-stündigem Blackout, das die Folgen der geplanten US-Antipiraterie-Maßnahmen vor Augen führen will, erreichen die seit Wochen andauernden Proteste von Netzaktivisten und Internet-Wirtschaft gegen SOPA und PIPA ihren Höhepunkt. Eine ausführliche Liste mit Websites, die sich an den Protesten beteiligen, findet sich auf Sopastrike.com.
Die englischsprachige Wikipedia warnt vor den Folgen von SOPA und PIPA.
Google sammelt Unterschriften gegen die geplanten Gesetzesmaßnahmen.
Auch die Electronic Frontier Foundation (EFF) macht gegen SOPA und PiP mobil.
Wordpress.org bleibt schwarz.
Mögliche Folgen von SOPA und PIPA auf Wordpress.com.
Das US-Blog boingboing.net - 503: Service Unavailable
Auch der CCC nimmt seine Webseite vorübergehend vom Netz.
Take Action Now: Netzpolitik.org ...
... und Spreeblick.com unterstützen den Anti-SOPA Blackout Day
Übersicht auf Sopastrike.com.
Auch das Wiener Start-up EgoArchive beteiligt sich an den Protesten
Auch die US-Firefox-Version ist heute "zensuriert"
Das schwedische Spiele-Studio Mojang ("Minecraft") hat sich mit einem sehr eigenwilligen "Blackout" angeschlossen
Die Webseite der Anonymisierungs-Software "Tor" unterstützt den Protest
Die Webseite der Grünen, in Schwarz getaucht.
Auch das Medienwatchblog Kobuk protestiert.
Mit einigen Stunden Verspätung zeigte sich auch Reddit von seiner schwarzen Seite.
Blackout-Day: Online-Proteste gegen SOPA und PIPA Bild 1/17
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Die englischsprachige Wikipedia warnt vor den Folgen von SOPA und PIPA.
SOPA-Befürworter geben sich noch nicht geschlagen
Ungeachtet der massiven Proteste ist das umstrittene Anti-Pirateriegesetz aber noch lange nicht vom Tisch. Der Autor des Gesetzes, der US-Abgeordnete Lamar Smith, will Anhörungen im Februar im US-Repräsentantenhaus fortsetzen, „um Vertreter der Industrie und Mitglieder des Repräsentantenhauses zusammenzubringen, damit Wege zur Bekämpfung von Internetpiraterie gefunden werden.“ Dass SOPA – in welcher Form auch immer – beschlossen werden könnte, steht damit weiterhin im Raum.
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Tags:
USA, SOPA
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