Kino.to
Betreiber von Sharehoster Skyload verhaftet
Der Sharehoster soll auch nach dem Ende von Kino.to auf zwei Nachfolgeportalen illegale Streams angeboten haben. Das Geschäftsmodell ähnelt dabei stark dem von Megaupload und basierte auf Werbung, Premiumaccounts und Abofallen.
Der deutsche Verein GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzung) hat nach zwei weiteren Festnahmen im Fall Kino.to nun nähere Angaben zu den Hintergründen der verhafteten Männer gemacht. So hätten die beiden bis zuletzt den Sharehoster Skyload.net betrieben, der ganz nach dem Vorbild von Megaupload, Streams und Downloads von aktuellen Filmen und Fernsehserien angeboten habe. Der Sharehoster war laut GVU zwar erst seit dem 13. Februar 2010 tätig, wurde dabei allerdings ein sehr enger Partner von Kino.to, über deren Archive sie ihren Dienst beworben haben. Auch nach dem Ende von Kino.to hätte Skyload.net über zwei Nachfolgeangebote des beliebten Streamingportals weiter illegale Streams angeboten.
Viele Parallelen zu Megaupload
Das Geschäftsmodell soll ähnlich wie das des direkten Konkurrenten Megaupload gewesen sein. Haupteinnahmequelle war der Verkauf von sogenannten Premiumaccounts, die schnellere Downloads ohne Wartezeiten ermöglichten. Besonders aktive Benutzer sollen über "Provisionen" für den Upload von beliebten Dateien belohnt worden sein. Auch die Werbung war eher fragwürdiger Natur, da sie oftmals auf kostspielige Abofallen abzielte, an denen die Betreiber vermutlich mitverdienten. Auch die Betreiber von Kino.to verdienten über ein ähnliches System an derartigen Methoden mit.
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Tags:
Filesharing, Streaming, kino.to, Megaupload
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