Rückkehr
LulzSec hackt Military-Singlebörse
Die Gruppierung ist mit neuen Mitgliedern zurückgekehrt und veröffentlichte nun einen 170.000 E-Mail Adressen umfassenden Datensatz, der von einer amerikanischen Singlebörse für Soldaten stammen soll. Die Betreiber des Portals bestreiten dies aber.
Nur wenige Wochen nachdem alle hochrangigen Mitglieder der Hackergruppierung LulzSec verhaftet wurden, hat sich eine neue Gruppierung unter dem Titel LulzSec Reborn zurückgemeldet. Auf PasteBin wurde ein Link zu einer Datei mit 170.000 E-Mail-Adressen veröffentlicht, die von einer bekannten Militär-Singlebörse stammen sollen. MilitarySingles.com, eine Datingplattform für Soldaten und Personen, die nach Militärbediensteten suchen, wirkt auf den ersten Blick unberührt.
Zweifel an Echtheit widerlegt
ESingles Inc., der Betreiber von MilitarySingles.com, zweifelte daher in einem Beitrag auf databreaches.net die Echtheit der Daten an und sagte, man hätte derzeit keine Beweise für einen Hack. Doch LulzSec "Reborn" lieferte die Antwort per Twitter. LulzSec platzierte zum Beweis eine Nachricht auf der Seite, die sie nun nachträglich als Link verbreiteten. Ein weiteres Indiz lieferten auch die Betreiber der Seite selbst: Die Fotovorschau wurde mit einem Verweis auf ein "Sicherheitsproblem" deaktiviert.
Schwere Nachfolge
LulzSec Reborn tritt in große Fussstapfen, da deren Vorgänger unter anderem für die Hacks auf Sony und den amerikanischen Geheimdienst CIA verantwortlich sein sollen. Eigentlich war die Rückkehr der Hackergruppierung für den 1. April geplant, doch dieser Termin wurde offenbar vorgezogen. In einer Nachricht auf YouTube heißt es auch: "Verhaftet einen von uns, so werden zwei Neue folgen. Ihr könnt keine Idee verhaften!"
LulzSec soll am 1. April zurückkehren
LulzSec-Anführer kooperierte sofort mit FBI
USA: Hochrangige LulzSec-Mitglieder verhaftet
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