Gegenwehr
Microsoft: EU-Gericht reduziert Millionenstrafe
Der Softwarekonzern konnte die 2008 verhängte Rekordsumme von 899 Millionen Euro um 39 Millionen reduzieren. Die Strafe wurde ursprünglich wegen zu hoher Lizenzgebühren von der EU-Kommission verhängt.
Der Softwarekonzern Microsoft hat im Kartellstreit mit der EU eine leichte Reduzierung des von der Kommission verhängten Bußgelds auf 860 Millionen Euro erreicht. Das EU-Gericht reduzierte am Mittwoch die Strafe um 39 Millionen Euro (Rechtssache T-167/08). Im Wesentlichen bestätigten die Richter aber die Entscheidung der EU-Kommission. Die Brüsseler Wettbewerbshüter hatten im Februar 2008 eine Strafe gegen den US-Konzern ausgesprochen, weil das Unternehmen jahrelang zu hohe Lizenzgebühren für technische Informationen verlangt hatte. Weil Microsoft nicht zahlte, wurde eine Strafzahlung von 899 Millionen Euro fällig.
Microsoft wehrt sich gegen EU-Strafe
Tags: Microsoft
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