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Konferenz Eric Schmidt: "Google ist sicherste Ort für Daten".

Eric Schmidt glaubt, dass Unsichtbar-Modus beim Browsen schützt
Eric Schmidt glaubt, dass Unsichtbar-Modus beim Browsen schützt - Foto: REUTERS
Laut Google-Verwaltungsratchef Eric Schmidt war das aufgedeckte Spionageprogramm der NSA ein Schock für das Unternehmen. Seine Browserempfehlung sorgte aber für Kopfschütteln.

Einmal mehr hat der langjährige Google-Chef Eric Schmidt beteuert, nichts von dem Spionageprogramm der US- und britischen Regierung gewusst zu haben. Dass auch Google-Daten gezielt abgefangen und analysiert wurden, habe er aus der Zeitung Washington Post erfahren. Für Google sei dies ein Schock gewesen. Dass US-Bürger auf diese Weise überwacht werden, sei nicht vereinbar. Europäer wiederum hätten ebenfalls das Vertrauen in amerikanische Firmen verloren und würden ihre Daten heute US-Firmen seltener anvertrauen, so Schmidt.

Inkognito-Modus in Chrome

Als Gegenmaßnahme habe Google seine Verschlüsselung aller Systeme massiv ausgeweitet. "Wenn man wichtige Informationen hat, ist Google der sicherste Ort, diese aufzubewahren", sagte Schmidt auf einer Konferenz des Cato-Instituts am Freitag in Washington. Diese und andere Aussagen sorgten allerdings für Kopfschütteln. So empfahl Schmidt Internetnutzern im Google-Browser Chrome den Unsichtbar-Modus zu verwenden, wenn das Browserverhalten nicht von staatlichen Institutionen und Geheimdiensten verfolgt werden soll.

Der anwesende Bürgerrechtler Christopher Soghoian widersprach Schmidt heftig. "Der Inkognito-Modus schützt überhaupt nicht vor der Überwachung durch Behörden. Das ist nicht die richtige Technologie, vielmehr muss man auf Technologien wie Tor setzen", so Soghoian. Selbst Google weist - ebenso wie Mozilla - User beim Unsichtbar-Modus darauf hin, dass damit das Surfverhalten nicht von Internet Service Providers, den besuchten Webseiten oder auch dem Arbeitgeber über das Netzwerk versteckt werden kann.

(futurezone/dpa) Erstellt am 13.12.2014, 09:20

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