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USA Google gibt Daten zu FBI-Ermittlungen frei.

Foto: Screenshot, Google
Google hat am Dienstag seinen Transparenzbericht um Daten zu Anfragen des FBI ergänzt. Konkrete Zahlen zu den Anfragen der US-Ermittlungsbehörden darf das US-Internet-Unternehmen allerdings nicht nennen.

Die US-Ermittlungsbehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) ist dazu ermächtigt, bei Google im Rahmen von Ermittlungen zur nationalen Sicherheit über so genannte "National Security Letters" (NLS) Anfragen zu Nutzern stellen. Am Mittwoch ergänzte Google seinen Transparenzbericht um Daten zu den FBI-Anfragen.

Zwar darf Google keine genauen Zahlen nennen, das Internet-Unternehmen gab jedoch Bereichszahlen über betroffene Nutzer-Accounts bekannt. Demnach gab es in den Jahren 2009 bis 2012 jeweils 0 bis 999 NLS-Anfragen. 2009, 2011 und 2012 waren davon 1000 bis 1999 Nutzerkonten betroffen, 2010 waren es 2000 bis 2999.

Das FBI könne über die NSL-Abfragen etwa Name, Adresse und Dauer des Dienstes abfragen, heißt es in den FAQs zu Googles Transparenzbericht. Informationen über Gmail-Inhalte, Suchanfragen, YouTube-Videos oder IP-Adressen von Nutzern erhalte es jedoch nicht. Google informiere Nutzer normalerweise über Rechtsersuchen. Das FBI könne jedoch den Empfänger von NSL-Anfragen zum Stillschweigen verpflichten, heißt es weiter.

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(futurezone) Erstellt am 06.03.2013, 09:00

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