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Vorstoß Indien will Facebook & Co kontrollieren.

Mechanismen zur Löschung von anstößigen Inhalten gefordert

Die indische Regierung hat die Betreiber von Online-Netzwerken wie Facebook und Google zur Löschung von bedenklichen Inhalten aufgefordert. Die Befindlichkeiten der verschiedenen religiösen Gruppen müssten geschützt werden, begründete Informationsminister Kapil Sibal am Dienstag den Schritt. „Unser kultureller Ethos ist sehr wichtig für uns.“

Am Montag hatte sich Sibal mit Vertretern von Facebook, Google, Microsoft und Yahoo getroffen, um die Löschung von anstößigen Bildern und Aussagen zu erwirken. Die Unternehmen hätten die Forderung nach einem umfassenden Kontrollmechanismus aber zurückgewiesen, sagte der Minister. Sibal betonte, dass es sich bei dem Anliegen nicht um Zensur handele.

Facebook teilte mit, dass es die Bemühungen der Regierung grundsätzlich anerkenne. Inhalte, die gegen die eigenen Unternehmensrichtlinien verstießen, würden gelöscht. Man werde weiter mit den indischen Behörden zusammenarbeiten, erklärte das weltweit größte Online-Netzwerk. Google wollte sich zu der Angelegenheit nicht äußern.

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(reuters) Erstellt am 06.12.2011, 10:00

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