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Vorwurf Obama: EU blockiert US-Firmen aus kommerziellen Interessen.

Mit seinen Aussagen hat Obama die EU-Kommission verärgert
Mit seinen Aussagen hat Obama die EU-Kommission verärgert - Foto: Screenshot
Da europäische Unternehmen mit den US-amerikanischen nicht mithalten können, würde die EU gegen US-Technologiefirmen vorgehen, behauptet der US-Präsident.

In einem Interview mit Recode wirft US-Präsident Barack Obama der EU vor, aus kommerziellen Interessen gegen US-Technologieunternehmen wie Google oder Facebook vorzugehen. Da europäische Firmen gegenüber US-Unternehmen nicht wettbewerbsfähig seien, bediene sich die EU protektionistischen Maßnahmen, behauptet Obama.

Konkret sagte er: "Wir haben uns das Internet zu eigen gemacht. Unsere Unternehmen haben das Internet erschaffen, es erweitert und perfektioniert, sodass sie nicht mithalten können. Hinter edlen Motiven verbergen sich oft kommerzielle Interessen." Damit spricht der US-Präsident die Versuche der EU an, US-Unternehmen in Sachen Datenschutz und Steuerpflicht in die Schranken zu weisen.

EU ist empört

In Bezug auf die Aussagen Obamas äußerte eine Sprecherin der EU-Kommission gegenüber der Financial Times ihren Unmut und wies die Vorwürfe zurück. "Die Regulierungen sind im Sinne eines einheitlichen Marktes und sollten nicht-europäischen Unternehmen den Zugang zum europäischen Markt leichter machen", so die Sprecherin.

(futurezone) Erstellt am 17.02.2015, 18:22

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