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Österreich Open Data: apps4austria-Wettbewerb startet.

Foto: Screenshot
Am Donnerstag startet der Wettbewerb apps4austria, bei dem Anwendungen aus offenen österreichischen Verwaltungsdaten prämiert werden. Auch das Bundesportal für Open Data präsentiert sich im neuen Gewand und bietet nun auch Speicherlösungen für freigegebene Verwaltungsdaten.

Mehr als 500 Datensätze aus der österreichischen Verwaltung können über das Open-Data-Portal des Bundes bereits abgerufen werden. Zahlreiche Anwendungen und Visualisierungen- von der Toilettensuche in Wien bis hin zu Fahrplanabfragen für öffentliche Verkehrsmittel in Linz - sind bereits daraus entstanden.

Um die Entwicklung weiterer Anwendungen zu fördern, startet am Donnerstag die Plattform Digitales Österreich gemeinsam mit der Cooperation Open Government Data Österreich den App-Wettbewerb apps4austria, der Applikationen, Visualisierungen und Ideen für Anwendungen aus offenen Verwaltungsdaten prämiert. Den besten Anwendungen und Ideen, die bis zum 1. März 2013 eingereicht werden, winken Geld- und Sachpreise.

Runderneuertes Open-Data-Portal
Seit Donnerstag präsentiert sich auch das Open-Data-Bundesportal, data.gv.at, im neuen Gewand. Das Verzeichnis für offene Verwaltungsdaten in Österreich, das nun in der Version 1.0 vorliegt, wurde nicht nur optisch runderneuert. So wird den aus den freigegebenen Daten entstandenen Apps und Visualisierungen wird mehr Raum gegeben. Bei den Datensätzen aus dem Katalog ist nun  auch ersichtlich, welche Apps darauf aufbauen und umgekehrt.

data.gv.at neu
Foto: Screenshot, datagvat

Cloud-Service für Verwaltungsdaten
Teilnehmende Verwaltungen aus Bund, Ländern und Gemeinden können ihre Daten nun auch selbst einpflegen und auf Wunsch ihre Datenbestände auch auf dem Portal selbst veröffentlichen. Ab Ende des Jahres sollen Verwaltungen und Organisationen, die ihre Daten über das Portal zugänglich machen oder auf data.gv.at publizieren, auch eigene Subseiten zur Präsentation ihres Angebots zur Verfügung stehen.

95 Datensätze aus Engerwitzdorf
Als erste Gemeinde machte bereits das oberösterreichische Engerwitzdorf vom Cloud-Service des Bundesportals Gebrauch, das stattliche 95 Datensätze zur freien Weiterverwendung durch Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung stellt.

Im Datenkatalog der 8500 Einwohner zählenden Gemeinde aus dem unteren Mühlviertel finden sich Protokolle der Gemeinderatssitzungen ebenso wie Rechnungsabschlüsse, georeferenzierte Daten zu Apotheken, Gewerbebetrieben, Spielanlagen und Sozialbetreuungsstellen sowie eine Aufschlüsselung der EDV-Kosten der Kommune. "Nun sind wir auf die Nutzung der Daten gespannt", heißt es auf der Website von Engerwitzdorf. Die ersten Anwendungen aus den Daten werden wohl nicht lange auf sich warten lassen.

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(futurezone) Erstellt am 18.10.2012, 16:00

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