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Online und offline Polen demonstrierten gegen ACTA.

Protestwelle hält bereits die ganze Woche an

Die Entscheidung der polnischen Regierung, am internationalen Anti-Pirateriepakt ACTA festzuhalten, hat die Proteste dagegen im Land noch verstärkt. Zahlreiche Menschen gingen auf die Straße, eine halbe Million polnischer Internet-Nutzer hat sich gegen den Vertrag ausgesprochen. Die größten Demonstrationen fanden in Krakau, Warschau und in Sopot statt.

Wie Österreich hat auch Polen am Donnerstag das umstrittene Abkommen unterzeichnet. Ministerpräsident Donald Tusk von der rechtsliberalen "Bürgerplattform" (PO) hatte zuletzt erklärt, die Regierung werde sich "nicht erpressen" lassen.

Wie Österreich hat auch Polen am Donnerstag das umstrittene Abkommen unterzeichnet. Ministerpräsident Donald Tusk von der rechtsliberalen "Bürgerplattform" (PO) hatte zuletzt erklärt, die Regierung werde sich "nicht erpressen" lassen.

"Etwa eine halbe Million hat ihre Ablehnung von ACTA namentlich ausgedrückt", sagte der Soziologe Dominik Batorski der Nachrichtenagentur PAP. Dies sei die größte derartige Protestbewegung, die das Land bisher erlebt habe - "ein gutes Zeichen für die Zivilgesellschaft in Polen", sagte Batorski.

Mehrere polnische Websites hatten zudem am Dienstag aus Protest gegen das umstrittene Anti-Piraterieabkommen ACTA schwarze Balken auf ihre Seiten gestellt. Seit dem Wochenende attackierten Mitglieder des polnischen Ablegers von Anonymus sowie der Gruppe „Polish Underground“ die Websites der Regierung.

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(futurezone) Erstellt am 26.01.2012, 18:00

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