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Cyberwar Südkorea fürchtet drohende Cyberattacke aus dem Norden.

Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-un dementierte  zuletzt, dass man in den Hack des Filmstudios Sony Pictures involviert gewesen sei
Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-un dementierte  zuletzt, dass man in den Hack des Filmstudios Sony Pictures involviert gewesen sei - Foto: EPA
Südkorea fürchtet eine baldige Cyberattacke von seinem Nachbarstaat. Das gaben die entsprechenden Behörden bekannt. Zu der Art der möglichen Angriffe äußerte man sich nicht.

Südkoreanische Behörden fürchten eine drohende Cyberattacke durch Nordkorea. Die Behörden ermittelten auf entsprechende Informationen hin, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Ministeriums für Wiedervereinigung, das für Nordkorea-Fragen zuständig ist, am Mittwoch vor Journalisten in Seoul. Südkorea hatte seine Cyber-Warnstufe nach einem Atombombentest Nordkoreas Anfang Jänner angehoben.

Immer wieder Hinweise auf Attacken

Nordkorea soll sich intensiv auf Cyberangriffe vorbereiten. So würden laut einem Insider bis zu 20 Prozent des Militärbudgets in die Cyber-Einheit des Militärs investiert. Diese soll aus bis zu 6.000 Hackern bestehen, die nicht nur mit Abwehr, sondern auch gezielten Angriffen auf feindliche Infrastruktur beschäftigt seien. So soll etwa ein nordkoreanischer Hacker Daten über ein südkoreanisches Atomkraftwerk öffentlich gemacht haben. Zudem wurde stets vermutet, nordkoreanische Hacker könnten hinter dem Angriff auf das Filmstudio Sony Pictures stecken. Das bestritt Nordkorea jedoch stets.

(futurezone, apa) Erstellt am 27.01.2016, 08:12

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