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Trendwende

Toyota glaubt nicht an Erfolg von Elektroauto

Zum einen rechnen die Japaner nicht mit einem nennenswerten Verkaufserfolg ihres Stromwagens eQ. „Wir sehen im Moment keinen Markt dafür“, sagte ein Sprecher von Toyota Deutschland am Montag. Andererseits zieht der weltweit zweitgrößte Autobauer für batteriebetriebene Autos insgesamt eine ernüchternde Bilanz.

„Die aktuellen Fähigkeiten von Elektroautos erfüllen nicht die gesellschaftlichen Bedürfnisse“, erklärte Toyota. Weder die Reichweite, noch die Kosten oder die Ladezeit der Batterie ließen erwarten, dass sich Elektroautos in absehbarer Zeit als Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren oder Hybrid-Autos durchsetzen könnten.

Statt mit einigen Tausend Elektroautos des Modells eQ im Jahr, wie noch bei der Präsentation des neu entwickelten Stadtflitzers vor zwei Jahren angekündigt, rechnet der japanische Autokonzern nun nur noch damit, dass in den USA und Japan lediglich etwa 100 Stück verkauft werden.

Hybrid statt Elektro
Toyota hatte die batteriebetriebene Variante seines Kleinwagens iQ für Ballungsräume konzipiert. Mit rund 36.000 Euro kostet der eQ allerdings so viel wie ein gut ausgestatteter Mittelklassewagen. Zudem reicht eine Batterieladung nur für 80 bis 100 Kilometer Fahrstrecke.

Prius-Erfinder Toyota setzt im Gegensatz zu anderen japanischen Autobauern wie Nissan und Mitsubishi und deren französischen Partner Renault und Peugeot schon seit längerem auf Hybridfahrzeuge, die einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektroaggregat kombinieren. Jedes Toyota-Modell soll es in den nächsten Jahren auch als Hybridauto geben. Zudem will Toyota den ersten Wagen mit Brennstoffzelle 2015 auf den Markt bringen.

Tags: Toyota, Elektroauto


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