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Gesichert

Apple erhält Patent für iOS Maps-App

Das Design der stark umstrittenen App ist nun in einem umfassenden Patent geschützt. Die Formulierungen sind allerdings relativ weit gefasst, weswegen rechtliche Schritte gegen Hersteller von anderen iOS-Kartenapps nicht ausgeschlossen sind.

Der IT-Konzern Apple hat sich ein Patent gesichert, das ihm voraussichtlich keiner seiner Mitbewerber derzeitig streitig machen dürfte. Das US-Patent mit der Nummer 8,302,033 behandelt "eine Methode für graphische Benutzeroberflächen für Touch-Geräte zur Darstellung von Karten, Wegbeschreibungen und standortbezogene Informationen." Darin werden die Grundzüge der graphischen Benutzeroberfläche von Apples Maps-App beschrieben. Der Patentantrag wurde bereits im Juli 2008 eingereicht und beschreibt die App noch zu einem Zeitpunkt, als Google das Kartenmaterial für die App bereitstellte.

Folgen für angekündigte Google Maps iOS-App
Im Patent werden (aus heutiger Sicht) relativ triviale Themen behandelt. So ließ sich Google die dynamische Anzeige von Bedienelementen, abhängig von den angezeigten Informationen, patentieren. Auch das Verschieben des angezeigten Kartenmaterials durch "Wischen" über den Touchscreen ist im Patent enthalten. Zum Zeitpunkt der Einreichung musste auf vielen Karten-Apps noch über virtuelle Pfeile über das Kartenmaterial navigiert werden. Viele der im Patent behandelten Designmerkmale werden nach wie vor in der aufgrund von fehlerhaftem Kartenmaterial schwer kritisierten Apple Maps-App weiter eingesetzt. Das Patent könnte vor allem in Hinsicht auf die von Google angekündigte iOS-Maps-App interessant werden, da einige der Inhalte des Patents relativ weitläufig gehalten wurden.

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Tags: Google, Google Maps, iOS


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