Datenschutz
Dropbox legt Daten für US-Behörden offen
Dropbox ändert seine Nutzungsbedingungen und hält fest, dass Userdaten auf Anfrage der US-Regierung entschlüsselt und herausgegeben werden.
Dropbox hat seine allgemeinen Nutzungsbedingungen geändert und gibt in der englischen Variante nun dezidiert an, gespeicherte Daten auf Anfrage der US-Regierung zu entschlüsseln und den Behörden zur Verfügung zu stellen.
So heißt es in den Bedingungen: "Dropbox kooperiert mit den Behörden, sofern gültige und korrekte Verfahren eingeleitet werden, die Zugriff auf die bei uns gespeicherten Inhalte verlangen. In diesem Fall wird Dropbox die eigene Verschlüsselung entfernen und die Dateien anschließend den Beamten zur Verfügung stellen."
Dieses Vorgehen ist bei US-amerikanischen Webangeboten nicht ungewöhnlich, jedes Unternehmen muss sich an derartige Richtlinien halten und bei entsprechenden Anlässen gespeicherte Daten zur Verfügung stellen. Auch Gmail oder Amazons Cloud Storage haben ähnliche Passagen in ihren Nutzungsbedingungen stehen.
In einem weiteren Absatz der Bedingungen hält Dropbox jedoch fest, dass User selbst zu Verschlüsselungstechniken greifen können. Somit können die eigenen Daten durch Verschlüsselungssoftware von Drittanbietern (wie etwa TrueCrypt) zusätzlich abgesichert und auch für Behörden gänzlich unzugänglich gemacht werden.
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Cloud, Dropbox
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