iPhone 4S
Ortungsdienst hinter Akku-Problem vermutet
Automatische Zeitzonen-Erkennung in iOS 5 könnte GPS allzu oft aktivieren.
Ein Bug im Betriebssystem iOS 5 könnte laut zahlreichen Nutzerberichten zum schnellen Entladen des Akkus beim iPhone 4S führen. Wie der Guardian berichtet, stellten einige iPhone-4S-Besitzer fest, dass die Akku-Lebensdauer dramatisch verlängert wurde, wenn sie die automatische Zeitzonen-Feststellung bei ihrem Smartphone deaktivierten. Der unter "Einstellungen" > "Ortungsdienste" > "Systemdienste" konfigurierbare Dienst greift demzufolge mit hoher Frequenz auf das GPS-Modul des Geräts zurück. Bei der Standortabfrage werden zur genaueren Positionsbestimmung zusätzlich WLAN-Netzwerke in der Umgebung gescannt und eine Triangulation über Mobilfunk durchgeführt. Alle Maßnahmen zusammen ergeben erhöhten Energiebedarf. Dass die Zeitzonen-Feststellung öfter GPS einsetzt, kann man an einem lila Pfeil im Menü erkennen, der anzeigt, ob GPS innerhalb der letzten 24 Stunden für den Dienst aktiviert worden ist.
Wie die futurezone berichtete, nahm Apple bereits mit einigen Kunden, die über Akku-Probleme mit dem iPhone 4S klagten, Kontakt auf. Der Konzern will der Ursache für das teilweise schnelle Entladen mittels Nutzungs-Protokollen auf die Spur kommen.
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Apple, iPhone
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