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Kickstarter: Billig-Geigerzähler erfolgreich

Das Open-Source-Projekt konnte insgesamt mehr als 100.000 US-Dollar einsammeln und übertraf somit das angepeilte Ziel von 4.000 Dollar bei weitem. Mit den günstigen Geräten sollen vor allem in verstrahlten Gebieten wie rund um Fukushima Daten gesammelt werden.

Mit den Erfolgen auf Kickstarter werden auch die Projekte immer kurioser: Sean Boner, Mitbegründer der Organisation Safecast, schloss am Dienstag erfolgreich die Finanzierung eines in limitierter Stückzahl gefertigten Open-Source-Geigerzählers ab. Insgesamt konnte Huang mehr als 100.000 US-Dollar einsammeln, die in die gemeinnützige Organisation Safecast fließen sollen. Safecast betreibt derzeit eine Datenbank, in der die Strahlungswerte rund um den Raum von Fukushima gesammelt werden. Derzeit befinden sich knapp drei Millionen Datenpunkte in der Datenbank, mit dem Verkauf der Geigerzähler will man diese Zahl nochmals steigern.

Geigerzähler

Der Geigerzähler selbst wurde von Andrew Huang, einem Xbox-Hacker und leidenschaftlichen Bastler, kreiiert. Die Baupläne für den Geigerzähler finden sich zur freien Verwendung auf seinem Blog und sollen regelmäßig verbessert werden. Für 400 US-Dollar erhielt man einen der Geigerzähler, das sei laut Boner relativ günstig. Ein anderes Gerät mit vergleichbarer Genauigkeit und Funktionsumfang würde zumindest 700 US-Dollar kosten. Ab 7.500 Dollar bot Safecast sogar eine Reise nach Fukushima mitsamt eines Tagesausflugs an - allerdings nicht in das verstrahlte Gebiet.

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