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Messages Facebook testet kostenpflichtige Nachrichten.

Foto: Facebook
Auf der ständigen Suche nach neuen Einnahmequellen probiert das Online-Netzwerk von Mark Zuckerberg vieles aus. Der neueste Dreh: Nutzer sollen einen Dollar zahlen, wenn sie eine Nachricht an Nicht-Facebook-Freunde schicken und in einem wichtigen Eingangsordner angezeigt werden wollen.

Der Chat-Dienst WhatsApp, der dieser Tage kostenlos für iPhone-Nutzer zu haben ist (ansonsten um 89 Cent erhältlich), dürfte Facebook weiter Denkaufgaben geben (die futurezone berichtete über WhatsApp als größte Sorge Facebooks seit Instagram). Damit das hauseigene Feature Messages, das in Form einer App dem jungen WhatsApp auf Smartphones Konkurrenz macht, besser funktioniert, hat Facebook die Funktion verbessert.

Bis dato wurden Nachrichten von Nicht-Facebook-Freunden in den etwas versteckten Ordner "Sonstige" geräumt und deswegen von den Nutzern leicht übersehen. Diese sollen künftig sichtbarer werden, indem Facebook die Direktnachrichten automatisch in die Ordner "Basic" und "Strict" nach einem schlauen Algorithmus sortiert.

Kostenpflichtige Nachrichten
Zusätzlich experimentiert Facebook mit einer neuen Einnahmequelle. Wer einem Nicht-Facebook-Freund eine Direktnachricht schicken und nicht im "Sonstige"-Ordner landen will, kann einen Dollar zahlen, damit die Nachricht in einem wichtigeren Ordner (z.B. Strict" oder "Basic") angezeigt wird. Derzeit ist die Funktion auf einen kleinen Prozentsatz der US-Nutzer beschränkt und soll erst weltweit kommen, wenn sie positiv aufgenommen wird.

Marken, die mit Facebook-Seiten in dem Online-Netzwerk vertreten sind, dürfen die Funktion derzeit nicht verwenden - das soll wohl Spam vorbeugen. Völlig neu ist die Idee auch nicht: Das Business-Netzwerk LinkedIn hat mit "InMail" einen ähnlichen kostenpflichtigen Service.

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(futurezone) Erstellt am 20.12.2012, 19:00

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