Zur mobilen Ansicht wechseln »

mobile betriebssysteme Google vor Honeycomb-Event.

Foto: Bild: Screenshot/YouTube
Am Mittwoch den 2. Februar 2011 will Google offiziell die neueste Version seines mobilen Betriebssystems Android vorstellen. Letzten Erkenntnissen zufolge kommt Honeycomb mit zwei verschiedenen Benutzeroberflächen, die jeweils für Smartphones oder für Tablet-PCs optimiert sein sollen.

Direkt im Google-Hauptquartier in Mountain View, Kalifornien soll am kommenden Mittwoch eine Präsentation von Android 3.0 stattfinden. Der Internetkonzern kündigt für das Event einen Vorgeschmack auf das an, was Honeycomb bieten soll. Die kommende Version ist die erste, die speziell auf Tablet-PCs zugeschnitten wurde. In diesem Zusammenhang mehrten sich die Spekulationen, ob es sich nicht um ein reines Tablet-System ohne Smartphone-Support handle. Nährboden für diese Annahme kam vom offiziellen Präsentationsvideo. Jenes verkündete, dass Honeycomb "zur Gänze" für Tablets konzipiert sei.

Auch für Smartphones
Findige Entwickler konnten dem neuen Betriebssystem nun allerdings auch Smartphone-Fähigkeiten entlocken. Jenes wurde möglich, da Google bereits einen Emulator mit einer Vorab-Version für Entwickler im Rahmen des SDK (Software Development Kit) veröffentlichte. Dies war notwendig da Entwickler durch die komplett veränderte Tablet-Oberfläche ihre Applikationen teilweise komplett neu gestalten müssen, damit sie sich gut in die Honeycomb-Oberfläche integrieren können.

Ein Entwickler hat nun entdeckt, dass sich durch eine Modifikation der Displayauflösung der Emulator auch in einer Smartphone-Variante starten lässt. So passt sich unter anderem die Tastensperre und auch der Webbrowser an die kleineren Displays an. Letzteres kommt in der Smartphone-Version beispielsweise ohne sichtbare Tabs aus.

Diese Entdeckungen legen nahe, dass Honeycomb einen Doppelmodus bieten wird, der zwei unterschiedliche Benutzeroberflächen integriert hat. Welche zum Einsatz kommt, könnte so von Endgerät zu Endgerät unterschiedlich angepasst werden.

Sicherheitslücke in Android 2.3

Gleichzeitig kämpft Google mit einer Sicherheitslücke in der aktuellsten verfügbaren Version von Android. Ein Forscher an der NC State University hat entdeckt, dass durch das simple Aufrufen eines entsprechend manipulierten Links sämtliche Daten auf der microSD-Karte des Smartphones ausgelesen werden können.

Google gab bekannt, dass bereits ein Patch entwickelt wurde. Wann jener auf die Endgeräte ausgeliefert wird, ist nicht bekannt. Derzeit ist das Samsung Nexus S das einzige zur Zeit erhältliche Gerät, das mit "Gingerbread" ausgeliefert wird. Um der Lücke zu entgehen, müssen User bis zur Veröffentlichung des Updates auf die Nutzung von microSD-Karten verzichten.

Mehr zum Thema:

Android 3.0 rüstet sich für Tablets
Ausblick auf Android für Tablets

(futurezone)

(futurezone) Erstellt am 29.01.2011, 09:58

Kommentare ()

Ihr Kommentar Kommentare aktualisieren
Bitte Javascript aktivieren!