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Redesign Google+ wagt ein letztes Mal den Neustart.

Die Oberfläche wurde nicht nur optisch, sondern auch technisch stark überarbeitet und soll nun spürbar schneller geladen werden
Die Oberfläche wurde nicht nur optisch, sondern auch technisch stark überarbeitet und soll nun spürbar schneller geladen werden - Foto: Google
Googles Plattform wird runderneuert: Einst als Facebook-Konkurrent vorgestellt, soll es nun den Fokus auf Communities legen, denen jeder Nutzer beitreten kann.

Google will seinen Facebook-Konkurrenten Google+ einfach nicht sterben lassen. Am Dienstag Abend kündigte der US-Konzern eine Neuausrichtung von Google+ an, inklusive neuer Oberfläche und Apps. Künftig wolle man sich vor allem auf Communities und Collections konzentrieren. Google+ Nutzer erhalten bereits jetzt eine Aufforderung, auf das neue Design umzusteigen. Alternativ kann das Design auch über einen Umweg aktiviert werden, wie 9to5Google beschreibt.

Google+ Redesign
Foto: Google
​Hinter Communities verbergen sich Gruppen, die über Google+ organisiert werden können. Laut Google wachsen die Google+ Communities jeden Tag um 1,2 Millionen Mitglieder. Das „Collections“-Feature wurde hingegen erst vor wenigen Monaten eingeführt. Nutzer können über die Collections Inhalte zu bestimmten Themen teilen, beispielsweise „Android“ oder „Zombie-Katzen“. Nutzer können diesen Interessen auch folgen, ein Google-Algorithmus empfiehlt dann die passenden Inhalte.

Langsame Operation

Google hat in den vergangenen Jahren langsam, aber stetig Funktionen von Google+ entfernt oder ausgelagert. So sind Google Photos und Hangouts nun eigenständige Dienste. Zudem ist es nicht mehr erforderlich, Personen in „Kreise“ hinzuzufügen, um Inhalte zu teilen. Auch der umstrittene Google+ Zwang, der für viele Google-Dienste, wie zum Beispiel YouTube, eingeführt wurde, wurde aufgehoben.

Mit der Neuausrichtung will Google seiner schon oftmals totgeglaubten Plattform wieder Leben einhauchen. Langfristig soll es wohl auch zu einer Konkurrenz für Diskussionsplattformen wie Reddit oder Stack Overflow heranwachsen - auch die eigene Plattform Google Groups könnte auf diesem Weg einen internen Ersatz bekommen.

(futurezone) Erstellt am 18.11.2015, 08:20

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