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Beauty, Advertorial Haut-Laser: Kleine Stiche für die Jugend.

Foto: philips
Mit seinem Laser-Gerät “ReAura” verspricht Philips Hautverjüngung in Eigenanwendung. Drei Jahre wurde daran getüftelt, ein Produkt zu schaffen, das mit klinischen Behandlungen mithalten kann. Die Vorbehalte auf Kundenseite sind jedoch noch groß.

Jugendliche, klare und glatte Haut - auch in den reiferen Jahren, das ist der Traum vieler Frauen und vieler Männer. Die Schönheitsindustrie hält dafür unzählige Versprechen parat: von der vermeintlich magischen Gesichtscreme über klinische Laser-Behandlungen bis hin zu operativen Eingriffen. Philips hat dafür inzwischen auch eine eigene Lösung, zur einfachen Anwendung zuhause. Ein Laser-Gerät namens "ReAura" soll den Weg zur professionellen Laserbehandlung ersparen und ebenso effektiv sein.

Die Anwendung ist eigentlich ganz simpel: Man nimmt das Gerät, hält es an die jeweilige Hautstelle im Gesicht oder am Dekollté, wählt eine von drei Stufen aus und schießt dann kleine Laserblitze ab. Das ganze soll dann regelmäßig über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten geschehen und am Ende deutlich sichtbare Ergebnisse liefern. Bis zu vier mal soll man auf dieselbe Stelle zielen. Je nach Stufe spürt man den Laser als einen etwas schwächeren bzw. etwas stärkeren kleinen Stich auf der Haut. Wie sich im futurezone-Kurztest zeigte, sind die damit verbundenen "Schmerzen" vernachlässigbar. Auf höchster Stufe fühlt sich der Laser in etwa so an, als würde man an einem Härchen ziehen. Wobei anzumerken ist, dass einzelne Testpersonen - je nach Empfindlichkeit - auch von stärkerer Schmerzbelastung sprechen, insbesondere, wenn das Gerät häufiger an derselben Hautstelle angewendet wird.

ReAura
Foto: philips

Entwicklung mit Dermatologen
Drei Jahre lang hat Philips in Klagenfurt an der Entwicklung von "ReAura" gearbeitet. "Dabei waren zwei Dinge wesentlich", sagt Peter Heindl technischer Leiter des "ReAura"-Projektes im Gespräch mit der futurezone. "Eine Fehlanwendung mit dem Gerät zu vermeiden bzw. auszuschließen sowie mit Ärzten und Dermatologen zusammenzuarbeiten, die uns mit ihrem professionellen Wissen zur Seite standen." Darüber hinaus gibt es naturgemäß auch gesetzliche Rahmen, an die sich Philips bei der Entwicklung eines solchen Produktes halten musste. "Sobald es in den Bereich der Gesundheit geht, wird es heikel", räumt auch Heindl ein. Daher sei man in der Hinsicht auch keine Risiken eingegangen.

Skepsis abbauen
Bislang ist das Laser-Gerät in England, Holland und Russland erhältlich. In Österreich sei zwar ebenfalls ein Marktstart anvisiert, wann es konkret soweit sein wird, hänge aber von der Verkaufsentwicklung in den genannten Testmärkten ab. Weiters soll das Hautverjünungsgerät in Deutschland, Frankreich und Japan auf den Markt kommen.

Wenngleich "ReAura" bisher eigentlich recht positiv aufgenommen wurde und derlei Geräte für den Heimgebrauch in den USA ebenfalls bereits auf dem Markt sind, haben Hersteller wie Philips trotzdem noch einige Arbeit vor sich, das nötige Vertrauen auf Kundenseite zu schaffen. "Im Zusammenhang mit einem Gerät wie `ReAura` ist es wichtig, auch die notwendig Beratung anzubieten", sagt Heindl. Es brauche eine gewisse Zeit, um die breite Masse über solche Innovationen ausreichend aufzuklären und zu informieren. Daher legt Philips nicht nur bei der Vermarktung Wert darauf, Skepsis abzubauen, sondern hat dem Gerät auch einen umfassenden Ratgeber beigelegt.

In den kommenden vier bis fünf Jahren will sich der Konzern im Bereich der Laser-Hautverjüngung mit "ReAura" weltweit etablieren. Derzeit werde bereits an ergänzenden Produkten gearbeitet. Zudem wird das Gerät derzeit nur über Shops vertrieben, die eine begleitende Initialberatung dazu anbieten, auf Online-Bestellung wird zunächst bewusst verzichtet. Weiters bietet Philips einen Fragebogen an, der vor dem Kauf auszufüllen ist, um auszuschließen, dass sich jemand das Gerät ins Haus holt, der aus medizinischer Sicht vielleicht eher auf eine Laserbehandlung verzichten sollte. Der Gebrauch sei aber in jedem Fall unbedenklich, auch wenn jemand nicht mit dem Gerät vertraut sei oder die Anwendung nicht empfohlen wird, versichert Philips.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone.at und Philips.

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(futurezone) Erstellt am 29.11.2012, 06:00

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