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Ausverkauf Microsoft wollte Bing an Facebook verkaufen.

Foto: Screenshot
Facebook-Chef Mark Zuckerberg lehnte das Angebot allerdings ab, da "man wichtigeres zu tun hätte." Die Suchmaschine stellt, obwohl sie hinter Google Nummer zwei ist, ein massives Verlustgeschäft für Microsoft dar.

Microsoft wollte offenbar im letzten Jahr seine Suchmaschine Bing an Facebook verkaufen. Das berichtet die New York Times in einem Blogeintrag, in dem sie sich auf die Aussagen mehrerer mit der Thematik vertrauten Personen beruft. Die Hoffnung lag darin, dass ein Internetkonzern wie Facebook Google besser Paroli bieten könne. Einige Microsoft-Mitarbeiter unterbreiteten Facebook - ohne der Erlaubnis von Microsoft-CEO Steve Ballmer - das Angebot. Zuckerberg lehnte allerdings mit dem Argument ab, dass Facebook andere Dinge habe, auf die man sich konzentrieren müsse. Mittlerweile dürfte Facebook seine Bemühungen im Bereich der Suchmaschinen wieder verstärkt haben. Lars Rasmussen , ehemaliger Google-Entwickler, soll seit kurzem an einer verbesserten Facebook-Suche arbeiten.

Enge Partnerschaft zwischen Microsoft und Facebook
Die Suchmaschine Bing ist, wie auch der Rest von Microsofts Onlinegeschäft, seit Jahren ein massives Verlustgeschäft für Microsoft und konnte kaum Marktanteile im Kampf mit Google gutmachen. Allein im letzten Jahr betrug der operative Verlust 2,6 Milliarden US-Dollar für die Onlinesparte. Microsoft plante bereits vor mehreren Jahren Facebook zu kaufen. Facebook lehnte das Kaufangebot ab, aus den Gesprächen enstand allerdings eine Beteiligung von Microsoft an Facebook. Microsoft übernahm 2007 1,6 Prozent an Facebook-Anteilen für einen Preis von 240 Millionen US-Dollar. Auch in anderen Bereichen kooperieren die beiden Unternehmen stark. So übernimmt Facebook Bing-Inhalte, wie Bing Maps oder Suchanfragen.

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(futurezone) Erstellt am 27.04.2012, 11:00

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