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Browser Mozilla kritisiert Browser-Einstellungen in Windows 10.

Mozilla ist über Windows 10 verärgert
Mozilla ist über Windows 10 verärgert - Foto: AP/Manu Fernandez
Laut Mozilla sei es unter dem neuen Windows 10 schwieriger, zu Firefox oder anderen alternativen Browsern zu wechseln.

Laut Mozilla-Chef Chris Beard ist es unter dem neuen Windows 10 zu schwierig, den Standard-Browser zu wechseln. Das kritisiert er in einem offenen Brief an Microsoft-CEO Satya Nadella. Den Standard-Browser umzustellen brauche nun mehr als doppelt so viele Mausklicks. Außerdem müsse durch Inhalte scrollen und benötige technische Erfahrung, so Beard. Mozilla hat ein Video erstellt, in dem gezeigt wird, wie man den Standard-Browser umstellt:

Installiert man einen neuen Browser wird man zwar nach wie vor nach dem gewünschten Standard-Programm gefragt, bei einem entsprechen Klick wird die Einstellung nicht geändert, sondern man kommt in ein gesondertes Menü, in dem man die Einstellung vornehmen kann. Mozilla befürchtet, dass genau das die Anwender verwirren könnte.

Zwar wollte Mozilla laut eigenen Angaben den Sachverhalt mit Microsoft diskutieren, jedoch sei man zu keinem nennenswerten Fortschritt gekommen, so Beard. „Bitte geben Sie ihren Nutzern die Auswahl und Kontrolle, die sie verdienen“, schreibt Beard in Richtung Nadella.

Inzwischen hat sich auch Microsoft selbst laut The Verge zum den Sachverhalt zu Wort gemeldet. Demnach habe man Windows so gestaltet, dass die Nutzer Standard-Programme einfach auswählen können. Stelle man durch Erfahrungen mit Anwendern jedoch fest, dass es Möglichkeiten der Verbesserung gibt, werde man jene auch durchführen.

(futurezone) Erstellt am 31.07.2015, 08:57

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