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Kamera-Test Panasonic GH4 im Test: Eine handliche 4K-Expertin.

Panasonic GH4
Panasonic GH4 - Foto: Gregor Gruber
Die Systemkamera filmt in UHD und dem echten 4K-Format. Das macht die GH4 zu einer der kompaktesten und günstigsten Möglichkeiten, um professionelle Videos zu machen.

Panasonic prescht mit der GH4 in Gefilde vor, die bislang nur professionellen und teuren Videokameras vorbehalten waren. Sie kann Videos in UHD und 4K aufnehmen, mit einer Datenrate von 100 Mbps, ohne, dass ein externer Recorder nötig ist. FullHD-Videos können mit bis zu 96 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, was in hochauflösenden Zeitlupen-Aufnahmen resultiert. Die GH4 kann auch Zeitraffer- und Stop-Motion-Videos in UHD erstellen.

Bei so vielen Video-Optionen kann man fast vergessen, dass die GH4 auch fotografieren kann. Die futurezone hat die Systemkamera getestet.

Wie eine kleine DSLR

Wie schon bei anderen Geräten von Panasonics GH-Serie, sieht die GH4 wie eine kompakte DSLR aus. Mit dem 12-35mm Kit-Objektiv kommt sie auf ein Gewicht von 865 Gramm. Angesichts der kompakten Maße wirkt sie so schwerer, als sie eigentlich ist.

Der gummierte Griff ist gut geformt, bei Usern mit großen Händen findet der kleine Finger der rechten Hand aber keinen Platz mehr am Gehäuse. Auf Fronttasten wird verzichtet, die Bedienelemente sind an der Ober- und Rückseite. Die meisten sind gut erreichbar. Lediglich die Fn1-Taste hätte weiter links sein können, um bequemer erreichbar zu sein.

Ungewöhnlich ist der Klick-Schalter, mit dem das Moduswahlrad gesichert ist. Wie bei einem Kugelschreiber klickt man einmal um das Rad zu sperren und noch einmal um es bewegen zu können. Bei den meisten DSLRs wird der Knopf gedrückt gelassen, um das Rad zu drehen.

Die Videoaufnahme-Taste ist etwas zu klein und zu stark versenkt. Da die GH4 vor allem durch ihre Videofunktionen brilliert, hätte man die Taste ruhig präsenter platzieren können. Der rechte Teil des rückseitigen Auswahlrads mit Vier-Wege-Funktion ist zu stark versenkt, weshalb das Drücken nach rechts etwas schwierig ist. Auch die Display-Taste ist ähnlich weit versenkt um ein unbeabsichtigtes Drücken zu vermeiden, da an ihrer Position ein Teil des Handballens aufliegt.

Elektronischer Sucher

Der elektronische Sucher ist ein OLED-Display mit 2.359.000 Pixel. Es hat 60 Hz, was Flimmern vermeiden soll. Panasonic verspricht ein Bildfeld von 100 Prozent. Um randlos durchblicken zu können, muss man schon sehr genau mit dem Auge am Sucher sein.

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Foto: Gregor Gruber
Mit der Klarheit eines optischen Suchers einer DSLR kann er nicht mithalten. Im Gegensatz zum Vorgängermodell GH3 ist die Darstellung aber besser und der Effekt des Nachziehens geringer. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist das Nachziehen stärker bemerkbar. In den meisten Fällen wird man den Sucher aber ohnehin nicht im Dunklen sondern bei zu hellem Licht verwenden. So muss man sich nicht mit den Spiegelungen am Haupt-Display herumschlagen.

Ein Vorteil des elektronischen Suchers: Er beherrscht alle Funktionen des Haupt-Displays. Dazu gehören etwa die Fokuslupe, Fokus-Peaking, der Zebra-Modus, die virtuelle Wasserwaage und das Bedienen des Menüs. Die GH4 hat einen Sensor, der automatisch zwischen Sucher und Display wechselt. Die Empfindlichkeit des Sensors kann eingestellt werden. Über die Standard-Belegung der Fn5-Taste wird manuell zwischen Sucher und Display gewechselt.

Display

Das Haupt-Display hat eine Diagonale von drei Zoll, ist ein OLED-Bildschirm mit 1.036.000 Pixel und hat ebenfalls 60Hz. Während der Sucher das native Fotoformat von 4:3 der GH4 nutzt, ist das Display im Format 3:2. Damit sieht man sowohl beim Fotografieren als auch beim Filmen in 16:9 schwarze Balken.

Kontrast und Helligkeit des Displays sind gut. Kontrast, Sättigung und Farbdarstellung können auf Wunsch angepasst werden. Das Display ist klapp- und schwenkbar, wodurch sich die GH4 auch für unauffälligere Foto- und Videoaufnahmen aus Hüfthöhe eignet.

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Foto: Gregor Gruber
Der Touchscreen reagiert flott, präzise und manchmal etwas zu sensibel. Lässt man die GH4 an der Schlaufe baumeln, ohne sie vorher auszuschalten, kann es schon mal vorkommen, dass durch das T-Shirt hindurch eine Berührung erkannt und so der Fokuspunkt verstellt wird. Die Empfindlichkeit des Touchscreens kann auch geregelt werden.

Neben der Auswahl des Fokuspunktes per Fingertipper kann per Pinch-to-Zoom-Geste die Größe des Fokuspunktes bestimmt werden. Am rechten Rand des Touchscreens können fünf virtuelle Fn-Tasten konfiguriert werden. Das Display ist aber etwas zu klein für eine häufige Verwendung der Touchscreen-Fn-Tasten, weshalb man diese mit nur mit selten gebrauchten Funktionen belegen sollte.

Komplexe Menüführung

Die GH4 bietet so viele Funktionen, dass die Menüführung teilweise kompliziert ist. Durch das Fehlen von Kategorien scheint man schier endlos Optionen im Menü durchzublättern. Bestimmte Funktionen scheinen sogar regelrecht versteckt zu sein.

Will man etwa Videos in UHD (3.840 x 2.160 Pixel) aufnehmen, muss man am Wahlrad den „Kreativ-Videomodus“ wählen. Erst dann steht im Menü die UHD-Auflösung zur Auswahl bereit. Der Kreativ-Videomodus ist mit einem Kamerasymbol und einem „M“ gekennzeichnet. Während das alleinstehende „M“ für den manuellen Modus steht, wie bei anderen Kameras auch, können im „Kreativ-Videomodus“ die üblichen Modi wie Blenden- und Verschlussautomatik für das Filmen genutzt werden.

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Foto: Gregor Gruber
Will man Videos im echten 4K-Format mit 4.096 x 2.160 Pixel filmen, wird man diese Einstellung nicht finden. Erst muss man in den Systemeinstellungen die Kamera auf 24Hz umstellen. Hat man zuvor Videos in 50Hz oder 60Hz aufgenommen, muss man in den Systemeinstellungen wieder diese auswählen, bevor man sie auf der Kamera wiedergeben kann.

Auch einen Zeitlupen-Modus wird man vergeblich suchen. In den Aufnahmeformaten MOV und MP4 gibt es jeweils einen Modus, in dem die Bildrate flexibel eingestellt werden kann. Stellt man diesen auf 96 fps, nimmt man Zeitlupen-Videos in FullHD auf.

Lästig ist auch, dass jedes Mal, wenn das Aufnahmeformat MP4 (LPCM) oder MOV gewählt wird, eine Warnung kommt, dass ein „Hochleistungs-Rechner“ für die Bearbeitung der Videos benötigt wird. Eine einmalige Warnung würde reichen.

Leistung

Beim Scrollen durch Menüs, Wechseln von Modi und durchstöbern der bereits gemachten Aufnahmen reagiert die GH4 stets flott. Lediglich bei aktiviertem Zebra-Modus bei der 4K/UHD-Videoaufnahme und bei der Fokuslupe scheint sie sich manchmal etwas zu plagen.

Die GH4 bietet die Option, Fotos mit elektronischen Auslöser zu machen. Dadurch entfällt das mechanische Geräusch des Auslösers komplett und die GH4 arbeitet völlig geräuschlos.

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Foto: Gregor Gruber
Mit mechanischem Auslöser sind im Serienbildermodus bis zu zwölf Fotos pro Sekunde möglich. Mit dem elektronischen Auslöser sind es bis zu 40. Allerdings ist dann nach maximal 120 Fotos in Serie Schluss.

Anschlüsse, WLAN und Akku

Trotz großer Datenmengen, die die hochauflösenden Videos verursachen, hat die GH4 nur einen USB-2.0-Anschluss. Dazu gesellen sich ein Mini-HDMI-Anschluss, ein 3,5-mm-Klinkenstecker für Kopfhörer oder Mikrofon und ein Fernbedienungsanschluss. Der Mini-HDMI-Anschluss kann genutzt werden, um ein Signal mit 4:2:2 10-Bit zu einem externen Recorder durchzuschleifen. Auf SD-Karte nimmt die GH4 mit 8-Bit auf.

Will man die GH4 für professionelle Videos nutzen, wird man sowohl auf das interne Mikrofon (mit dem man höchsten Kommentare des Kameramanns deutlich hörbar aufnehmen kann), als auch auf den 3,5mm-Klinkenstecker verzichten. Hierfür bietet Panasonic eine Interface Unit an (UVP 1.999 Euro), die unten an die Kamera angesteckt wird. Diese hat zwei XLR-Anschlüsse mit Lautstärkenregelung für Tonaufnahmen und vier HD-SDI-Ausgänge.

Die GH4 hat WLAN eingebaut, um Fotos und Videos direkt von der Kamera hochzuladen oder das Smartphone als Fernauslöser zu nutzen. Für die direkte Verbindung zum Smartphone wird entweder NFC genutzt oder ein QR-Code eingescannt, der am Display der GH4 angezeigt wird. Die Verbindung per NFC klappte im Test nicht immer, das Scannen des QR-Codes funktionierte zuverlässig.

Panasonic gibt die Leistung des Akkus mit 500 Bildern an. Tatsächlich hielt der Akku im Test überraschend lange durch, trotz Nutzung des Haupt-Displays und vielen UHD-Videoaufnahmen.

Fokus

Die GH4 nutzt einen Autofokus mit 49 Punkten. Neben den üblichen Fokus-Modi ist „Custom Multi“ einer der sinnvollsten. Hier können verschiedene Fokuspunkt-Muster eingestellt werden, wie etwa 3x3 oder eine horizontale Linie.

Für eine Systemkamera fokussiert die GH4 im Fotomodus sehr schnell – solange die Lichtverhältnisse stimmen. Bei wenig Licht scheitert die GH4 mit deaktivierter Hilfsleuchte relativ oft.

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Foto: Gregor Gruber
Beim Filmen ist der Follow-Autofokus nicht zuverlässig. Selbst bei einer fix ausgerichteten Kamera und einem fixen Fokuspunkt auf einem unbeweglichen Objekt beginnt der Fokus zu pumpen. Gerade in der UHD-Auflösung sind solch kurzen Unschärfe-Phasen überdeutlich auf einem entsprechendem UHD-TV zu sehen.

Selbst Amateurfilmer sollten es also, wenn es die Situation erlaubt, wie Profis machen und manuell fokussieren. Neben der Fokuslupe steht auch ein Fokus-Peak zur Verfügung, der die Kanten von Objekten im Fokus blau einzeichnet. Die Farbe und Dicke der Linien ist nicht einstellbar, weshalb in manchen Situationen die blauen Linien störend sein und Teile des Motivs verdecken können.

Ein Vorteil einer Systemkamera gegenüber einer DSLR: Der Mindestabstand zum Scharfstellen ist bei der GH4 mit Zoom-Objektiven deutlich geringer als bei Spiegelreflexkameras. So kommt man selbst mit dem 12-35mm Kit-Objektiv sehr nahe ans Motiv ran.

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Foto: Gregor Gruber

Bildqualität

Die Fotos sind sehr scharf mit einer guten Detailzeichnung und einer natürlichen Farbwiedergabe. Der automatische Weißabgleich und die Belichtungsmessung haben im Test außerordentlich gut funktioniert. Das macht die GH4 zu einer sehr guten Urlaubs- und Schnappschuss-Kamera: Man bekommt schöne Resultate, ohne sich intensiv mit verschiedenen Modi und Einstellungen befassen zu müssen.

Eine gute Idee ist die Standardbelegung der Fn4-Taste. Drückt man diese, wird für die nächste Aufnahme auf die mittelbetonte Lichtmessung umgeschaltet. So gelingen auch Fotos bei Gegenlicht, ohne, dass man dazu die Belichtungsmessung in einem Menü umschalten muss.

Der Nachteil der Systemkamera gegenüber einer DSLR ist der kleinere Bildsensor. Bei der GH4 wirkt sich das besonders bei hohen ISO-Werten aus. Maximal schafft die GH4 einen ISO-Wert von 25.600. Bei ISO 400 sieht man bereits ein leichtes Bildrauschen in der 100-Prozent-Ansicht. Höher als ISO 800 sollte man, nach Möglichkeit, weder für Fotos noch Videos gehen. Bei ISO 3.200 ist die Schmerzgrenze erreicht.

Videoqualität

Die UHD-Videos können sich sehen lassen. Die Farben stimmen, die Schärfe ist (wenn der Fokus sitzt) ausgezeichnet. Neben vier Aufnahme-Formaten für Videos, stehen Varianten mit 17 bis 200 Mbps zur Verfügung, mit Variablen Bildraten für FullHD von 2 bis 96 und 24p, 25p und 30p für UHD-Videos. Das echte 4K-Format mit 4.096 x 2.160 Pixeln steht nur mit 24p zur Verfügung. Nimmt man damit auf, sind zwei zusätzliche Farbprofile wählbar, die flacher sind und damit besser für die Nachbearbeitung geeignet.

Obwohl die zahlreichen Optionen verwirrend sein können, kann man im Video-Modus als Hobby-UHD-Filmer ähnlich schnell gute Resultate erzielen wie im Foto-Modus. Das normale UHD-Format mit 25p und 100 MbpS sorgt für beeindruckende Videos, wenn man richtig fokussiert. Durch die hohe Auflösung und gute Bildqualität ist es auch möglich Standbilder aus UHD-Videos zu entnehmen, die zur Ausarbeitung geeignet sind.

Nur das Problem des Rolling-Shutter-Effekts trübt den UHD-Spaß. In der FullHD-Auflösung ist der Rolling Shutter angenehm gering, im UHD- und 4K-Format ist er, aufgrund der hohen Datenrate, leider deutlich zu sehen.

Die FullHD-Zeitlupen-Aufnahmen mit 96 Bildern pro Sekunde sind ein willkommenes Extra. Allerdings muss man manuell fokussieren – auch bevor man die Aufnahme startet.

Zeitraffer- und Stop-Motion

Die GH4 hat Modi eingebaut, um direkt in der Kamera Zeitraffer- und Stop-Motion-Aufnahmen zu erstellen – auf Wunsch auch in der UHD-Auflösung. Im Zeitraffer-Modus können bis zu 9999 Fotos, mit einem Abstand von einer Sekunde bis zu 100 Minuten, aufgenommen werden. Der Start der Aufnahme kann bis zu 24 Stunden im Voraus eingestellt werden.

Im Stop-Motion-Modus wird im Display des GH4 jeweils halbtransparent das zuvor gemachte Foto eingeblendet. Dies ist eine gute Orientierung beim Platzieren des zu animierenden Objekts. Technisch gesehen kann natürlich jede Kamera für Zeitraffer- und Stop-Motion-Aufnahmen genutzt werden. Die Modi machen es jedoch einfacher und laden User ein damit zu experimentieren, die sich bisher noch nicht mit diesen Themen beschäftigt haben.

Obwohl die GH4 aufgrund ihres Preises und Funktionsumfang eher auf fortgeschrittene Fotografen und professionelle Filmemacher abzielt, gibt es die üblichen Farbeffekte – sowohl für Fotos als auch Videos. Ein HDR-Modus ist ebenfalls vorhanden. Lediglich einen Schwenkpanorama-Modus sucht man vergebens.

Fazit

Panasonic hat es geschafft eine professionelle 4K-Kamera in den Formfaktor einer Systemkamera zu pressen, die noch dazu gut fotografieren kann. Durch die kompakte Größe ist sie auch für Filmemacher interessant, die in engen Verhältnissen in 4K aufnehmen wollen. Damit macht die GH4 der Blackmagic Production Camera 4K Konkurrenz, die nicht nur teurer, sondern auch mehr wiegt und weniger komfortabel in der Bedienung ist.

Hobby-Filmer werden ebenfalls Spaß mit der GH4 haben und sich über die guten Ergebnisse freuen. Sollte man auf den Geschmack kommen und später weiter in die Materie 4K eintauchen wollen, etwa um Kurzfilme zu drehen, bietet die GH4 genügend professionelle Optionen. Eine teure Standalone-4K-Kamera kann die GH4 aufgrund des Rolling-Shutter-Effekts und des Rauschverhaltens aber nicht ersetzen.

Auch wenn die GH4 schöne Fotos macht, sollte man sie nicht nur zum Fotografieren kaufen. Um 1.500 Euro gibt es bei der Konkurrenz Modelle mit größeren Sensoren und mehr Leistungsreserven. Hat man aber ohnehin vor in ein UHD-Aufnahmegerät zu investieren, ist die GH4 eine sehr gute Wahl und aufgrund der vielen Optionen und Modi flexibler als ein reiner 4K-Camcorder, wie etwa Sonys AX100.

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Foto: Gregor Gruber

Technische Daten

Modell:
Panasonic DMC-GH4
Sensor:
Micro-FourThirds Live-MOS-Sensor, 17,3 x 13,0mm
Videoaufnahme:
Bis zu 4K 24p
Serienaufnahme:
Bis zu 12 Bilder/s mit mechanischem Auslöser
Bis zu 40 Bilder/s mit elektronischem Auslöser
ISO-Bereich:
100 bis 25.600
Abmessungen:
132,9 x 93,4 x 83,9 mm, 560 Gramm mit Akku und Speicherkarte
Preis:
1.499 Euro UVP (nur Gehäuse)
2.399 Euro UVP (mit 12-35mm 2,8 Objektiv)

Alle technischen Daten auf der Panasonic-Website

(futurezone) Erstellt am 14.08.2014, 06:00

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