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Smartphone Schickes Spitzenmodell: HTC One im Kurztest.

Foto: Thomas Prenner
Das HTC One hat derzeit eines der hochauflösendsten Displays am Markt und will sich mit einer neuen Oberfläche von anderen Android-Smartphones unterscheiden. Die futurezone hat das Handy im Alu-Gehäuse angetestet.

Nachdem bereits eine Reihe von Herstellern FullHD-Smartphones vorgestellt hatten, hat HTC mit dem One nachgelegt - allerdings schon kurz vor dem MWC. Dass es sich bei dem One um ein Premium-Modell handelt, merkt man sofort, wenn man es in die Hand nimmt. Das Design mit den abgerundeten Kanten erinnert ein wenig an das des iPhone 5. Das Gehäuse ist nahezu ausschließlich aus Aluminium, lediglich ein dünner Streifen aus Kunststoff sorgt dafür, dass die drahtlosen Funkverbindungen auch ungestört nach außen senden und empfangen können.

Im Unterschied zu den meisten hochauflösenden Konkurrenzgeräten setzt HTC beim Display nicht auf fünf, sondern auf 4,7 Zoll. Das Handy liegt mit seinen 143 Gramm äußerst gut in der Hand und lässt sich durch die geringeren Abmessungen sicherer halten, als die Konkurrenz mit fünf Zoll. Wie bei anderen HTC-Smartphones üblich, ist die Standby-Taste wieder an der Oberseite angebracht und damit nicht optimal zu erreichen.

Im Unterschied zu früheren HTC-Modellen ist die Kamera an der Rückseite komplett in das Gehäuse eingelassen, was die Gefahr, die Linse zu verkratzen verringert und besser aussieht. Der Sensor fotografiert mit vier Megapixel und ist laut HTC mit 1/3 Zoll größer als bei anderen Smartphones. Durch den großen Sensor in Verbindung mit der geringeren Auflösung als bei aktuellen Smartphone-Kameras wird das Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen reduziert. Im Kurztest merkt man sehr schnell, dass die HTC One-Kamera besser mit schlechten Lichtverhältnissen umgeht als andere Android-Smartphones. Für das geringe Bildrauschen und das damit verbundene Plus an Bildqualität, verzichtet man gerne auf die höhere Auflösung der Konkurrenz-Modelle.

Das HTC One kommt auf eine beachtliche Pixeldichte von 469 PPI (Pixel per Inch). Konkurrenzmodelle mit 0,3 Zoll mehr haben 443 PPI. Dieser Unterschied ist mit freiem Auge jedoch nicht wahrzunehmen. Insgesamt sieht das LC-Display von HTC strahlender aus, als von anderen FullHD-Handys. Zusammen mit dem großen Betrachtungswinkel könnte das One die neue Referenz in Sachen Display-Qualität werden. Im Inneren des HTC One sind High-End-Komponenten verbaut. Herzstück ist eine QuadCore-CPU mit 1,7 GHz und 2 GB RAM. Der Flash-Speicher hat eine Größe von 32 GB, der Akku hat eine Kapazität von 2.300 mAh.

Wie schon bei etlichen HTC-Modellen zuvor setzt der Konzern weiterhin auf die hauseigene Benutzeroberfläche Sense. In der neuesten Version hat HTC Sense um den sogenannten BlinkFeed erweitert. Dabei handelt es sich um einen Feed, der Nachrichten aus Twitter, Facebook oder bestimmten Nachrichtenquellen zusammenträgt und optisch ansehnlich aufbereitet. Ein RSS Feed ist nicht integriert. Oberhalb werden noch die Uhrzeit und das Wetter angezeigt. Laut dem Konzern soll sich BlinkFeed als der neue Standard-Homescreen der Anwender etablieren können.

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(Gregor Gruber, Thomas Prenner) Erstellt am 27.02.2013, 10:35

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