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Preiskampf SSDs steht starker Preisverfall bevor.

Foto: apa
Auf Flashspeicher basierende Festplatten sollen in den nächsten Monaten deutlich günstiger werden. Vier Hersteller sollen laut DigiTimes Absprachen getroffen haben, den Preis für SSDs deutlich zu senken. Das soll die Konkurrenz stärker unter Druck setzen.

Dem Markt für SSDs steht ein starker Preiskampf bevor. Das meldet das Branchenmagazin DigiTimes unter Berufung auf taiwanische Quellen. Demnach sollen die Preise für die auf Flashspeicher basierenden Festplatten im Laufe der nächsten Monate deutlich gesenkt werden, da auch die für die Herstellung notwendigen NAND-Flash-Chips mittlerweile deutlich günstiger geworden sind.

Größerer Spielraum bei etablierten Herstellern
Mit Hilfe dieses drastischen Schritts sollen neue Mitbewerber vom Markt verdrängt werden. Hinter der Abmachung für die Preissenkungen stehen laut DigiTimes Kingston, Intel, OCZ und Crucial. In den letzten Monaten hatten mehrere Hersteller von Festplatten und Speicherkarten auf den Markt für SSDs gedrängt, wodurch die etablierten Hersteller von SSDs nun unter Zugzwang gerieten. Die Preissenkungen sollen laut der Quellen von DigiTimes die Mitbewerber dazu veranlassen, den Markt zu verlassen, da die Produkte zu kostenintensiv werden.

SATA3 soll Standard werden
Ausserdem soll die Verbreitung von SATA3-SSDs vorangetrieben werden, indem der Preisunterschied zwischen SATA3 und SATA2 verringert wird. Demnach soll die Differenz zuküntig zwischen den beiden Modellen bei lediglich zehn US-Dollar liegen. SATA3 bietet mit 6 GBit/s eine doppelt so hohe Bandbreite wie SATA2 und soll vor allem SSDs mit größeren Kapazitäten (mehr als 128 GB) zum Durchbruch verhelfen.

(futurezone) Erstellt am 26.04.2012, 16:00

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