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Nuklearkatastrophe Strahlung in Fukushima selbst für Roboter "tödlich".

Die Fukushima-Strahlung ist selbst für Roboter zu hoch
Die Fukushima-Strahlung ist selbst für Roboter zu hoch - Foto: REUTERS
5 Jahre nach der Nuklearkatastrophe kommen die Aufräum- und Sicherheitsarbeiten weiterhin nur mühsam voran. Alle Roboter, die in den Reaktor geschickt wurden, sind verloren.

Während die direkte Umgebung rund um Fukushima wohl auf Jahrhunderte für Menschen unbewohnbar ist, haben Wissenschaftler immer noch kein Konzept gefunden, wie das radioaktive Wasser und die Überbleibsel der geschmolzenen Kerne in den betroffenen Reaktoren entfernt werden können. Denn selbst für Roboter erweist sich die hohe Strahlung als "tödlich". Wie die Wissenschaftler laut Reuters berichten, kann die Verkabelung der enormen Hitze, die immer noch vorherrscht, nicht standhalten.

Kein Lebenszeichen mehr

Alle in die Nähe der Reaktorkerne geschickten Roboter kehrten von ihrer Mission nicht zurück. Das ist insofern umso problematischer, da es laut dem Kraftwerksbetreiber TEPCO etwa zwei Jahre dauert, um ein auf die Gebäude abgestimmten Roboter zu bauen. Auch Unternehmen wie Toshiba haben sich mittlerweile in ihrer Roboterforschung darauf spezialisiert, Maschinen zu bauen, die in Kühlbecken nach den gefährlichen Brennstäben suchen.

Anders als die TEPCO-Roboter, die offenbar in den Becken herumtauchen, bleibt der Toshiba-Roboter an der Wasseroberfläche, was die Strahlen- und Hitzebelastung verringern könnte. Die Problematik in Fukushima bleibt aber, dass die extremen Bedingungen es bisher unmöglich machten, die Brennstäbe überhaupt zu lokalisieren. Darüber hinaus kämpfen die Betreiber weiterhin mit dem Austritt von radioaktiv verseuchtem Wasser aus den Kühlbecken ins Meer. Eine künstliche "Eiswand", die aber noch mehrere Monate bis zur Fertigstellung braucht, soll zumindest diesen Effekt stoppen.

(futurezone) Erstellt am 13.03.2016, 11:36

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