Zur mobilen Ansicht wechseln »

Warnung US-Forscher: Roboter bedrohen Millionen von Jobs.

Roboter
Roboter - Foto: APA/EPA/SERGEI ILNITSKY
In den kommenden 30 Jahren könnten Roboter mehrere zehn Millionen Jobs vernichten, warnen US-Wissenschaftler.

Roboter, die immer besser darin werden, menschliche Aufgaben zu übernehmen, könnten in Zukunft zur Bedrohung für den Arbeitsmarkt werden. Beim jährlichen Treffen der American Association for the Advancement of Science warnen Forscher bei einer Podiumsdiskussion zum Thema künstliche Intelligenz vor dieser Entwicklung, wie phys.org schreibt.

"Wenn Maschinen alles tun können, was Menschen tun, was werden dann die Menschen tun?", fragt einer der mitdiskutierenden Forscher. Ob die Weltwirtschaft eine Arbeitslosenquote von über 50 Prozent aushalten könne, sei fraglich, so der Wissenschaftler. Der industrielle Sektor ist bereits heute fest in Maschinenhand. In den USA gibt es über 200.000 Industrieroboter und ihre Zahl steigt weiter. Die Maschinen der nächsten Generation können aber mehr als einfache Montagetätigkeiten ausüben.

Weitere Entwicklung

Zehn Prozent der mit Fahrtätigkeiten verbundenen Jobs in den USA könnten in den nächsten 25 Jahren verschwinden, wie ein Wissenschaftler vorrechnet. Auch im Investment-Banking, im Haushalt und bei manchen Überwachungsaufgaben sollen Maschinen schon bald Menschen aus Jobs verdrängen.

Durch Fortschritte in der künstlichen Intelligenz, die auch von großen Firmen wie Facebook und Google unterstützt werden, könnten Maschinen in fernerer Zukunft sogar noch komplexere Aufgaben erledigen. Wenn es so weit kommen sollte, müssten sich die Menschen laut den US-Forschern Gedanken darüber machen, wie sie sicherstellen können, die Kontrolle zu behalten. Ein Aufstand der Maschinen droht in absehbarer Zeit aber wohl nicht.

(futurezone) Erstellt am 14.02.2016, 17:21

Kommentare ()

Einen neuen Kommentar hinzufügen

( Abmelden )

Dein Kommentar

Antworten folgen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?
    Bitte Javascript aktivieren!