-
Netzpolitik, Propagandavorwurf
Internet abschalten: Iran widerspricht heftig
Meldungen, wonach der Iran im Sommer den Zugang zum Internet komplett blockieren will, sorgen derzeit für Aufregung. Wie die Nachrichtenagentur AFP nun berichtet, hat der Iran das Vorhaben in Abrede gestellt und das vielfach zitierte Interview mit dem iranischen Minister für Informations- und Kommunikationstechnik als Fälschung bezeichnet.weiterlesen
-
Netzpolitik, USA
CISPA: Widerstand gegen das neue SOPA
Ein Gesetzesentwurf in den USA sorgt nach dem "Stop Online Piracy Act" für neuerliche Aufregung: Dem "Cyber Intelligence Sharing and Protection Act" wird vorgeworfen, im Namen des Kampfes gegen Cyber-Kriminalität Meinungsfreiheit und Privatsphäre zu untergraben. Grundproblem ist die vage Formulierung des Gesetzestextes, der viel Raum für Interpretationen lässt.weiterlesen
-
Netzpolitik, Nach Toulouse
Frankreich: Strafe für Nutzer von Terrorseiten
Vorschlag Sarkozys in Realität kaum umsetzbarweiterlesen
-
Netzpolitik, Meldestelle
Kinderporno: "Übel an der Wurzel packen"
Im Jahr 2011 sind bei der österreichischen Internet-Meldestelle Stopline mehr als 3500 Meldungen eingegangen, davon wurden 518 Inhalte als tatsächlich illegal eingestuft. Es war dabei nur ein österreichischer Server betroffen. Man werde auch weiterhin gegen die Anbieter der Inhalte vorgehen, so die Leiterin der Meldestelle. In vielen Fällen erweist sich diese Strategie als erfolgreich. weiterlesen
-
Netzpolitik, Zensur
Italien: Netzsperren wegen "übler Nachrede"
Italienischen Internetprovidern wurde vor wenigen Tagen auferlegt, den Zugang zu einer Website namens vajont.info zu blockieren. Darauf war ein Zitat zu finden, das zwei italienische Politiker mit der Mafia in Verbindung bringt. Genau vor dieser Art Zensur hatte die italienische Wikipedia gewarnt, als sie im Oktober in "Streik" getreten ist.weiterlesen
-
Netzpolitik, Sopa
Facebook, Google & Amazon planen Blackout
Eine Reihe von großen Internet-Unternehmen, darunter Facebook, Google und Amazon, diskutieren derzeit darüber, ihre Internet-Dienste vorübergehend für einen Tag abzuschalten, um gegen das US-Gesetzesvorhaben SOPA zu protestieren. Unterdessen ließen sich auch Unternehmen wie Nintendo, Electronic Arts und Sony von der Liste der SOPA-Unterstützer streichen. weiterlesen
-
Netzpolitik, Zensur
Website von Irans Ex-Präsident gesperrt
Auf Anordnung der Regierungweiterlesen
-
Netzpolitik, USA
Entscheidung zu SOPA aufgeschoben
Experten sollen umstrittenen Anti-Piraterie-Gesetzesentwurf bewerten.weiterlesen
-
Netzpolitik, EU-Politik
Guttenberg wirbt für Internet-Freiheit
Mit Neelie Kroes präsentiert er EU-Pläne für die Unterstützung von Netzaktivisten in autoritären Regimenweiterlesen
-
Netzpolitik, Copyright
British Telecom soll PirateBay blockieren
Musikverband fordert den Telko auf, die Seite in Großbritannien zu sperrenweiterlesen
-
Netzpolitik, EU-Parlament
Kinderpornografie soll besser bekämpft werden
Kinderschänder und Betrachter von kinderpornografischen Bildern im Internet werden künftig europaweit härter bestraft. Das beschloss das EU-Parlament am Donnerstag in Straßburg in einer Richtlinie. Bei den Netzsperren kam ein Kompromiss zu tragen. Sie sind für Mitgliedstaaten nicht verpflichtend. weiterlesen
-
Netzpolitik, Frankreich
Hadopi: 60 Nutzern drohen Netzsperren
Bisher gab es 650.000 Verwarnungen, 60 Nutzer wurden bereits zum dritten Mal verwarnt.weiterlesen
-
Netzpolitik, Netzsperren
"The Pirate Bay" in Belgien blockiert
In Belgien müssen die Internet-Provider innerhalb der nächsten 14 Tage DNS-Sperren für elf URLs von "The Pirate Bay" umsetzen. Das hat ein Berufungsgericht am Montag entschieden. weiterlesen
-
Netzpolitik, Kaudergate
Copyright-Hardliner verletzt Urheberrecht
Der CDU-Politiker Siegfried Kauder kann sich eine Sperrung des Internetanschlusses bei Urheberrechtsverletzungen vorstellen. Doch nun ist der Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestags in Deutschland selbst durch eine Urheberrechtsverletzung aufgefallen. weiterlesen
-
Netzpolitik, Deutschland
Urheberrecht: Politiker will Internet-Entzug
Der CDU-Politiker Siegfried Kauder kann sich für Deutschland einen Internetentzug bei Urheberrechtsverletzungen vorstellen. Er spricht von „drei Wochen“. In der Koalitionsvereinbarung ist ein derzeitiger Vorstoß allerdings nicht vorgesehen. weiterlesen
-
Netzpolitik, "Freiheit statt Angst"
Aktionstag für mehr Bürgerrechte
Am Samstag finden europaweit Aktionen und Demonstrationen für Freiheitsrechte, Datenschutz und ein freies Internet statt. Auch in Wien informieren und diskutieren Bürgerrechtsgruppen und Datenschützer über digitale Bürgerrechte.weiterlesen
-
Netzpolitik, Zensur
Iran: Maßnahmen gegen "Internet im Koffer"
Regierung will gegen US-Plan, Handy-Netze für Dissidenten aufzubauen, vorgehenweiterlesen
-
Netzpolitik, Six Strikes
USA: Provider gehen gegen illegale Downloads vor
Die größten Anbieter haben sich mit Film- und Musikstudios zusammengeschlossen und werden künftig den Internet-Verkehr auf illegale Aktivitäten überwachen. Wer gegen das Urheberrecht verstößt und etwa Filme und Musik unrechtmäßig lädt, bekommt eine Warnung. Bei Wiederholungstätern wird die Verbindung gedrosselt.weiterlesen
-
Netzpolitik, Richtlinie
EU: Kompromiss bei Netzsperren-Gesetz
Netzsperren werden in Europa nicht verpflichtend eingeführtweiterlesen
-
Netzpolitik, Filmportal
Kino.to: Justiz erwartet lange Ermittlungen
Zwölf Beschuldigte sind nach der Razzia weiterhin in Haft. Auf diese wollen sich die Ermittler nun konzentrieren. Nutzer haben vorerst nichts zu befürchten, da die Rechtslage nicht eindeutig geklärt ist. weiterlesen
-
Netzpolitik, Deutschland
Mutmaßliche Betreiber von kino.to verhaftet
Am Mittwoch wurde das Filmportal kino.to in Deutschland von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden abgeschaltet und die Domain beschlagnahmt. Es fanden dabei Hausdurchsuchungen in mehreren Ländern statt, 13 Personen - die mutmaßlichen Betreiber der Website - wurden festgenommen.weiterlesen
-
Netzpolitik, Gericht
Sperre von kino.to in Kraft getreten
Die vom Handelsgericht Wien nach einer Klage des Vereins für Anti-Piraterie (VAP) erlassene einstweilige Verfügung gegen den Internet-Anbieter UPC zur Sperre der Domain kino.to ist am Freitag um 24.00 Uhr in Kraft getreten. Von der Maßnahme sind nur Wiener Kunden des Providers betroffen. weiterlesen
-
Netzpolitik, Gesetz
Deutschland: Löschen statt Sperren nun fix
Netzsperren bei Kinderpornografie sind vom Tisch weiterlesen
-
Netzpolitik, UPC-Verfügung
Kino.to umgeht Netzsperre mit Alternativdomain
Die vom Verein für Antipiraterie (VAP) erwirkte Sperrung der Medienplattform kino.to ist noch gar nicht in die Tat umgesetzt, schlagen die Seitenbetreiber bereits zurück. So wurde eine alternative Domain angelegt, über die sämtliche Inhalte aufrufbar bleiben – selbst wenn UPC der einstweiligen Verfügung in den kommenden Tagen nachkommt.weiterlesen
-
Netzpolitik, Politik
Google will sich Netzsperren verweigern
Eric Schmidt, der frühere Chef und nunmehrige Aufsichtsratsvorsitzende des Internet-Unternehmens Google, warnt vor der Blockade von Webseiten wegen Urheberrechtsverletzungen. weiterlesen
-
Netzpolitik, Klage
UPC muss Streaming-Webseite kino.to sperren
Der Verein für Antipiraterie (VAP) hat mittels einer einstweiligen Verfügung erwirkt, dass der österreichische Internetprovider UPC die Webseite kino.to für seine Kunden unzugänglich machen muss.weiterlesen
-
Digital Life, YouTube-Video
Gesperrt: Wiener Musiker verliert Webvideopreis
Dem österreichischen Musiker Herr Tischbein wurde der deutsche Webvideopreis in der Kategorie „Freie Musik“, den er für das Musikvideo „Sympathie“ erhalten hatte, wieder entzogen. Das YouTube-Video ist in Deutschland vom Plattenlabel gesperrt worden. Der Initiator des Projektes, Markus Hündgen, überlegt jetzt eine Neustrukturierung der Kategorie in Richtung „Creative Commons“. weiterlesen
-
Netzpolitik, Sperren
Kinderpornos: Bandion-Ortner will Netzsperren
Die Justizministerin fordert eine einheitliche EU-Regelung im Kampf gegen Kinderpornografie und kritisiert das Vorgehen Deutschlands. Dier Provider-Verband ISPA bekräftigt weiterhin seine Position, dass Netzsperren wirkungslos seien.weiterlesen
-
Netzpolitik, Menschenrechte
USA üben Kritik an Web-Zensur in Saudi-Arabien
Die US-Regierung prangert Internet-Beschränkungen auch in anderen Ländern wie China, Sudan und Russland an weiterlesen
-
Netzpolitik, Deutschland
Union will Netzsperren wieder einführen
In Deutschland drängt der Unions-Fraktionsvize Günter Krings darauf, die umstrittenen Netzsperren gegen Kinderpornografie wieder einzusetzen. weiterlesen
-
Future, Domain Pulse
"Im Internet droht die Tyrannei der Mehrheit"
Die Ereignisse rund um Wikileak und Ägypten haben den Mächtigen der Welt aufgezeigt, wieviel Sprengkraft das Internet besitzt. "Wir brauchen einen verbindlichen Grundwerte-Katalog, um das Internet langfristig bewahren zu können", meint Universitätsprofessor Viktor Mayer-Schönberger im Gespräch mit der FUTUREZONE beim diesjährigen Domain Pulse in Wien. Sonst drohe die Tyrannei der Mehrheit.weiterlesen



