-
Netzpolitik, Wahlen
Iran drosselt Internet
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl, die nächste Woche stattfindet, haben iranische Behörden begonnen, das Internet verstärkt zu überwachen. Beobachter berichten, dass viele Online-Services merklich langsamer funktionieren.Iran drosselt Internet
-
Netzpolitik, Russland
Google-Klage gegen YouTube-Sperre scheitert
Das umstrittene russische Gesetz zur Blockade von "gefährdenden" Inhalten im Internet bleibt aufrecht. Google hatte über eine Musterklage versucht, das Gesetz ins Wanken zu bringen. Doch das Gericht lehnte eine Aufhebung der Sperre eines Makeup-Tutorials, bei dem erklärt wurde, wie man eine im Arm steckende Rasierklinge fälscht, ab.Google-Klage gegen YouTube-Sperre scheitert
-
Netzpolitik, Liste
Ägyptens Präsident "Feind der Pressefreiheit"
Zensur, Verbote und Verfolgungen: Despoten und Diktatoren, aber auch gewählte Staatsoberhäupter legen der Presse Fesseln an. Auch sogenannte Freiheitskämpfer machen gegen freie Meinung mobil. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" hat am Freitag ihre neue Liste der "Feinde der Pressefreiheit" vorgestellt. Ägyptens Präsident "Feind der Pressefreiheit"
-
Netzpolitik, Zensur
Google verzeichnet Rekord an Löschanfragen
Der Konzern hat seinen jährlichen Transparenzbericht vorgelegt, in dem Löschanfragen von Staaten analysiert werden. Wie in den vergangenen Jahren ist auch 2012 die Zahl der Anträge gestiegen. Immer mehr Behörden wollen Inhalte aus dem Netz gelöscht sehen.Google verzeichnet Rekord an Löschanfragen
-
Digital Life, Gesperrt
UK: Keine Pornos in öffentlichen WLANs
Regierungschef David Cameron will anzügliche Inhalte blockieren. Öffentliche WLANs in Lokalen, in Parks oder auf öffentlichen Plätzen sollen sexuelle Inhalte zum Schutz von Kindern herausfiltern.UK: Keine Pornos in öffentlichen WLANs
-
Digital Life, Internet-Zensur
Iran: "Facebook Schuld an Scheidungen"
Obwohl das soziale Netzwerk im Land blockiert istIran: "Facebook Schuld an Scheidungen"
-
Netzpolitik, Zensur
Japanische Polizei will Tor-Netzwerk blockieren
Nach einem umstrittenen Fall, in dem ein japanischer Hacker unter anderem das Tor-Netzwerk verwendete, fordert die japanische Polizei nun Sperren für die "missbräuchliche" Tor-Nutzung. Derzeit wird noch auf freiwillige Maßnahmen gesetzt, doch da Tor nicht überwacht werden kann, kommt dies einer kompletten Sperre gleich.Japanische Polizei will Tor-Netzwerk blockieren
-
Netzpolitik, Daneben
Frankreich: Geheimdienst droht Wikipedia-Admin
Ein Wikipedia-Artikel über eine militärische Sendeanlage erregte beim französischen Geheimdienst DCRI Unmut, sodass dieser ihn löschen lassen wollte. Wikimedia, die Betreiber der Wikipedia, weigerten sich jedoch. Daraufhin wandte sich der Geheimdienst an einen französischen Administrator und drohte mit rechtlichen Konsequenzen.Frankreich: Geheimdienst droht Wikipedia-Admin
-
Netzpolitik, Löschanfragen
Russlands Zensur im Netz hat begonnen
Seit 1. November 2012 gibt es in Russland umfassende Kontrollen im Internet. Die Regulierungsbehörde haben vor allem in den letzten Wochen vermehrt davon Gebrauch gemacht und Anfragen an Facebook, Google und Twitter geschickt, bestimmte Inhalte zu löschen. Nur Google weigerte sich und kam der Anfrage nicht nach, berichtet die "New York Times".Russlands Zensur im Netz hat begonnen
-
Digital Life, Zensur
Nordkorea sperrt mobiles Internet für Touristen
Wenige Tage nachdem Nordkorea Touristen erstmals 3G-Mobilfunk eröffnet hat, ändert das Regime seine Haltung. Besucher können weiterhin SIM-Karten kaufen und Sprachtelefonate führen, doch vorerst ist Schluss mit mobilem Internet. Die Spannungen mit den USA könnten ein Grund dafür sein.Nordkorea sperrt mobiles Internet für Touristen
-
Netzpolitik, Zensur
Kubanische Bloggerin spricht über Repressionen
Die bekannte kubanische Bloggerin Yoani Sanchez hat bei einem Aufenthalt in den USA detailliert über Einschüchterungsversuche der eigenen Regierung gesprochen. Das Regime versuche es nicht nur physisch, sondern auch im Internet mit Attacken durch andere Blogger, die sie im Auftrag der Regierung angriffen, sagte sie am Freitag an der New Yorker Universität. Kubanische Bloggerin spricht über Repressionen
-
Netzpolitik, Zensur
Liste der "Feinde des Internets" erstellt
Die Non-Profit-Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Konzerne und Länder bestimmt, die mit gezielter Überwachung und Zensurmaßnahmen dem freien Internet schaden. Liste der "Feinde des Internets" erstellt
-
Netzpolitik, Zensur
Iran blockiert "illegale" VPN-Dienste
Vor den Präsidentschaftswahlen im Juni verstärken die iranischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen für den Internet-Filter, der bislang mit VPN-Diensten umgangen werden konnte. Diese sind nun gesperrt, lediglich vom Staat lizensierte Dienste können noch genutzt werden. Diese stehen jedoch unter Überwachung.Iran blockiert "illegale" VPN-Dienste
-
Digital Life, Pseuydo
Vint Cerf warnt vor Klarnamenzwang im Netz
Der auch als „Vater des Internets“ bekannte Google-Berater Vint Cerf hat davor gewarnt, Nutzer in sozialen Netzwerken zur Preisgabe ihres echten Namens zu zwingen. „Reale Namen zu verwenden ist zwar nützlich“, sagte der 69-Jährige, „Ich glaube aber nicht, dass die Leute dazu gezwungen werden sollten. Und ich denke nicht, dass wir das tun.“ Gerade Google hat allerdings in der Vergangenheit alles getan, um bei seinem sozialen Netzwerk Google+ und anderen Diensten eine Identitätsnachweis über reale Namen zu erreichen.Vint Cerf warnt vor Klarnamenzwang im Netz
-
Digital Life, Zensur
Ägyptisches Gericht ordnet YouTube-Sperre an
Ein Anwalt klagte die Regierung, weil diese YouTube nicht sperren wollte, und bekam Recht. Anlassfall ist der Film “Unschuld der Muslime”, der auf der Videoplattform zu sehen war. Wegen Beleidigung des Islam sollen auch weitere Webseiten, auf denen der Film zu sehen war, gesperrt werden.Ägyptisches Gericht ordnet YouTube-Sperre an
-
Netzpolitik, Anti-Terror-Projekt
Clean IT endet mit Meldeknopf für Terrorismus
Ende Jänner hielt das länderübergreifende Clean IT-Projektteam in Brüssel seine Abschlusskonferenz ab. Wenige Tage zuvor wurde der finale Bericht des von der EU mitfinanzierten Anti-Terror-Projekts veröffentlicht. Die von Kritikern befürchteten tiefergreifenden Zensur-Maßnahmen kommen nicht mehr darin vor, aber dafür Vorschläge wie die Einführung eines Browser-basierten Meldeknopfs für terroristische Inhalte. Clean IT endet mit Meldeknopf für Terrorismus
-
Netzpolitik, China
Zensoren sperren Webseite von Reformmagazin
Der Forderung nach mehr Redefreiheit und Rechtsstaatlichkeit folgt Schließung.Zensoren sperren Webseite von Reformmagazin
-
Netzpolitik, Great Firewall
Google Zensurwarnung in China ist verschwunden
Eine in China eingeführte Funktion, die Google-Nutzer auf Blockaden seitens der Regierung hinwies, ist vom Online-Konzern ohne Kommentar entfernt worden. Zensur-Gegner vermuten, dass Google dem Druck Chinas nachgab und sind vom Rückschlag im Kampf gegen Einschränkungen im Internet enttäuscht.Google Zensurwarnung in China ist verschwunden
-
Digital Life, Transparenz
Google löscht rund 51 Millionen Suchergebnisse
Der Internet-Konzern und Suchmaschinen-Riese Google musste im Jahr 2012 mehr als 51 Millionen Suchergebnisse wegen Copyright-Verstößen löschen. Die Zahl entsprechender Löschanträge stiegen im Vergleich zum Jänner um das fünfzehnfache. Die meisten Löschanfragen kamen dabei von der RIAA. Google löscht rund 51 Millionen Suchergebnisse
-
Netzpolitik, Zensur
Pakistan: Verwirrung um YouTube-Sperre
Ganze drei Stunden währte die Freischaltung der Videoplattform YouTube in Pakistan am Samstag, dann sperrte die Regierung das populäre Portal wieder, nachdem man draufgekommen war, dass das umstrittene Mohammed-Video nach wie vor auf der Plattform zu sehen ist.Pakistan: Verwirrung um YouTube-Sperre
-
Netzpolitik, Internet-Zensur
China führt Klarnamenzwang im Internet ein
Die chinesische Führung fordert von seinen 500 Millionen Internet-Nutzern, sich mit ihren echten Namen anzumelden. Ein neues Gesetz sieht vor, dass sie sich bei den Internet-Diensteanbietern ausweisen müssen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag meldete.China führt Klarnamenzwang im Internet ein
-
Netzpolitik, Fernost
China lockert Internet-Zensur ein wenig
Microblogging-Dienst Sina Weibo erlaubt Suche nach PolitikernamenChina lockert Internet-Zensur ein wenig
-
Netzpolitik, Zensur
Parteitag: China blockiert Google-Dienste
Im Rahmen der massiven Zensurmaßnahmen in Chinas Internet anlässlich des Parteitages der Kommunistischen Partei ist der Zugang zu Google-Diensten erstmals komplett gesperrt worden. Dabei war neben der Suche unter anderem auch Gmail betroffen.Parteitag: China blockiert Google-Dienste
-
Netzpolitik, Maßnahmen
US-Sanktionen gegen Internet-Zensur im Iran
Die USA haben neue Strafmaßnahmen gegen den Iran wegen Zensur verhängt. Sie werfen dem Regime in Teheran unter anderem vor, den Zugang ihrer Bürger zum Internet und zu internationalen Fernsehsendungen drastisch zu behindern.US-Sanktionen gegen Internet-Zensur im Iran
-
Netzpolitik, Anti-Terror-Projekt
"Clean IT ist keine Geheimverhandlung"
Heute startet in Wien die zweitägige Konferenz zum Anti-Terror-Projekt "Clean IT". Nach einem an die Öffentlichkeit gelangten Entwurf glauben Kritiker, dass das Projekt auch für tiefgreifende Zensur-Maßnahmen genutzt werden könnte. Zwei an Clean IT teilnehmende Personen erzählen nun, wie derartige Verhandlungen ablaufen. Zudem ist neuer Entwurf im Netz aufgetaucht."Clean IT ist keine Geheimverhandlung"
-
Digital Life, Gerüchteverbreitung
Google löscht Suchergebnisse zu Bettina Wulff
Die Gattin des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Bettina Wulff forderte von Google die Löschung von Einträgen. Statt 3000 Suchergebnissen wurden allerdings nur acht aufgrund falscher Tatsachenbehauptungen gelöscht. Die Autovervollständigung bleibt vorerst, die Klage wird an die Google-Zentrale in den USA weitergeleitet.Google löscht Suchergebnisse zu Bettina Wulff
-
Netzpolitik, Neues Gesetz
Russland startete Totalüberwachung im Netz
Seit 1. November gibt es in Russland umfassende Kontrollen im Internet. Ein neues Gesetz, dessen Erlass mit dem "Schutz der Kinder" begründet wurde, führt eine schwarze Liste für Internetseiten ein. Gesperrt werden aber vor allem Seiten von politische Extremisten und Gegnern des Putin-Regimes. Russland startete Totalüberwachung im Netz
-
Netzpolitik, Überwachung
Europäische Provider kritisieren Clean IT
Die EuroISPA, der Dachverband europäischer Internet Service Providers (ISPs), hat vergangene Woche seine Kritik am europäischen Anti-Terror-Projekt Clean IT in Form eines Briefes an die EU-Kommissarin Cecilia Malmström zum Ausdruck gebracht. Kritisiert wird vor allem, dass Provider zu Hilfssheriffs werden sollen.Europäische Provider kritisieren Clean IT
-
Netzpolitik, Datenschutz-Negativpreis
Big Brother: Digilight statt ÖBB nominiert
Die Fahndungsfotos auf den Bildschirmen von sieben Wiener ÖBB-Bahnhöfen bringen dem Digilight-Geschäftsführer eine Nominierung bei den diesjährigen Big Brother Awards ein. Zudem steht die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou für das Gratis-WLAN mit "eingebauter Vorratsdatenspeicherung" sowie die Betreiber der Website mietnomadencheck.at auf der Liste.Big Brother: Digilight statt ÖBB nominiert
-
Netzpolitik, Datenschutz-Negativpreis
Big Brother Awards für wachsenden Datenhunger
Am 25. Oktober werden traditionell die "Big Brother Awards" im Wiener Rabenhof-Theater vergeben. Die Datenschutz-Negativauszeichnungen werden für Personen, Behörden und Unternehmen in insgesamt fünf Kategorien verliehen. Seine eigene Privatsphäre zu schützen wird laut Organisator Georg Markus Kainz von der quintessenz jedes Jahr schwieriger. Big Brother Awards für wachsenden Datenhunger
-
Netzpolitik, Internet-Zensur
Clean IT: Malmström sieht "Missverständnis"
Die EU-Kommissarin Cecilia Malmström, ließ via Twitter wissen, dass es beim Projekt Clean IT "große Missverständnisse" gebe. Die EU-Kommission habe inhaltlich nichts damit zu tun, so Malmström. Aus einem geheimen Dokument ging hervor, dass zur Bekämpfung des Terrorismus im Internet künftig alle Internet-Verbindungen überwacht werden sollen.Clean IT: Malmström sieht "Missverständnis"
-
Netzpolitik, Überwachung
Clean IT: Pläne zur Internet-Zensur in Europa
In Österreich setzt sich Südwind unter dem Schlagwort "Clean IT" für faire Arbeitsbedingungen in der weltweiten Computerindustrie ein. Die EU versteht darunter allerdings etwas anderes: Sie hat mit "Clean IT" vor einiger Zeit ein Projekt gestartet, mit dem "Terrorismus im Internet" bekämpft werden soll. Laut einem geheimen, aber an die Öffentlichkeit gelangten Entwurf sollen dazu künftig alle Internet-Verbindungen überwacht werden dürfen.Clean IT: Pläne zur Internet-Zensur in Europa
-
Netzpolitik, Internet
Iran will Google-Dienste und Gmail blockieren
Der Iran will den Internetverkehr im Land auf ein eigenes System umstellen und Seiten wie die von Google künftig blockieren. Dies solle die Sicherheit im Internet verbessern, teilten die Behörden am Sonntag mit. Viele Iraner befürchten jedoch, dass es sich nur um einen weiteren Schritt zur Kontrolle der Regierung über den Internet-Verkehr der Bürger handelt.Iran will Google-Dienste und Gmail blockieren
-
Netzpolitik, Netzpolitik.org-Gründer
Beckedahl: "Wer nur herumpöbelt, wird gesperrt"
Markus Beckedahl betreibt mit netzpolitik.org eines der bekanntesten Blogs für Netzpolitik. Mit der futurezone sprach der Aktivist darüber, wie man eine zivilisierte Kommentarkultur im Web erreichen kann sowie über eine notwendige Reform des Urheberrechts und weitere offene Baustellen im Bereich der Netzpolitik.Beckedahl: "Wer nur herumpöbelt, wird gesperrt"
-
Netzpolitik, Internet-Sperren
Mohammed-Video weiterhin bei YouTube
Der Internet-Konzern Google betonte, dass das umstrittene YouTube-Video nur in Ländern gesperrt sei, in denen es gegen die Gesetze verstoße.Mohammed-Video weiterhin bei YouTube
-
Netzpolitik, Gesetz
ORF darf debatte.orf.at weiterbetreiben
KommAustria hatte Betrieb der ORF-Seite verbotenORF darf debatte.orf.at weiterbetreiben
-
Netzpolitik, Zensur
Apple blockiert App über US-Drohnen-Angriffe
Apple lässt eine App eines New Yorker Studenten über tödliche Missionen von US-Drohnen nicht im App Store zu. Die Begründungen dafür reichen von "sie ist verwerflich" bis zu "interessiert eine zu kleine Gruppe". Der Student will sie nun für Android entwickeln.Apple blockiert App über US-Drohnen-Angriffe
-
Netzpolitik, Antisemitismus
Hetz-Cartoon: Anzeige gegen Staatsanwaltschaft
Rechtsanwalt Zanger kritisiert, dass keine "sofortige Sperre" der Facebook-Seite von Strache wegen der dort veröffentlichten antisemitischen Karikartur veranlasst wurde.Hetz-Cartoon: Anzeige gegen Staatsanwaltschaft
-
Digital Life, Suchmaschinen
Google-Zensor muss in Therapie
Google beschäftigt Mitarbeiter, die ihren Tag damit verbringen, Kinderpornografie, Gewaltvideos und andere verwerfliche Inhalte in Google-Produkten zu suchen, um sie herauszufiltern. Ein ehemaliger Angestellter spricht nun über diese Arbeit.Google-Zensor muss in Therapie
-
Netzpolitik, Abschaltung
Iran will sich vom Internet abkoppeln
Im Iran wird das Internet stückweise abgeschaltet. In einem ersten Schritt würden im September 2012 alle Ministerien und staatlichen Stellen vom weltweiten Datennetz getrennt. Das sagte einem Bericht von „Wired“ zufolge der iranische Minister für Telekommunikation, Reza Taqipour, auf einer Konferenz an der Universität in Teheran. Bis 2013 solle das ganze Land an ein nationales Intranet angebunden sein und vom Internet abgekoppelt werden.Iran will sich vom Internet abkoppeln


