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Start-ups Elektromobilität-Wettbewerb START-E präsentiert Top Ten.

START-E sucht die besten Elektromobilitäts-Start-ups des Landes
START-E sucht die besten Elektromobilitäts-Start-ups des Landes - Foto: REUTERS/MARK BLINCH
Zehn Start-ups haben es ins Finale des E-Mobility-Wettbewerbs START-E des Klima- und Energiefonds geschafft. Die Ideen reichen von E-Rollersharing bis zur Ladesoftware.

Insgesamt haben 27 Start-ups an START-E, Österreichs erster E-Mobility-Challenge, teilgenommen. Aus dem Teilnehmerfeld wurden nun die zehn besten Kandidaten ausgewählt. Sie erhalten Trainings zu Finanzierung, Geschäftsmodellen und Präsentationstechniken vom Impact Hub Vienna. Am Ende geht es schließlich darum, eine Fachjury davon zu überzeugen, das beste Elektromobilitäts-Konzept zu besitzen.

Know-How und Geld

Für die ersten drei Plätze winken Geldpreise zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Zusätzlich wird bei einer Abschlussveranstaltung im April ein Publikumspreis verliehen. "Zentrales Element der Start-up-Challenge ist der Vernetzungsgedanke. Junge Unternehmerinnen und Unternehmer sollen die Möglichkeit haben, Kontakte zu Investoren und entscheidenden Akteuren im Bereich ihres Projekts zu knüpfen", meint Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds.

Der neue Innovationsminister Gerald Klug sieht im Wettbewerb einen wichtigen Impuls für den Innovationsstandort und den Klimaschutz: "Elektromobilität wird für die Fortbewegung künftig stark an Bedeutung gewinnen. Die Initiative START-E trägt dazu bei, Österreichs Verkehrssystem klimaschonender zu gestalten." Hier die Top Ten im Überblick:

Top Ten

  • add-e hat einen Elektroantrieb zum Nachrüsten entwickelt, der Fahrräder einfach und schnell zum E-Bike machen soll.
  • baccobanno will maßgeschneiderte Elektromobile mit Karosserien aus Hanffaser, Holz und Bio-Kunststoffen anfertigen.
  • be.ENERGISED ist eine Softwarelösung, die die Überwachung und Steuerung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ermöglicht.
  • easyCharge hat flexible Ladestationen mit App-Verbindung konstruiert, die den Aufbau flächendeckender Ladeinfrastruktur vorantreiben sollen.
  • ibiola ist ein Buchungs-, Abrechnungs-, Verwaltungs- und Informationssystem, das Siedlungen und Gewerbe den Zugang zu E-Mobilität erleichtern soll.
  • ICONIC designt Carports mit integrierten Photovoltaik-Modulen, die Elektroauto-Akkus mit Strom betanken.
  • NRGkick ist eine mobile Ladestation, die an Starkstromsteckdosen angeschlossen wird und Elektroautos in einer bis zwei Stunden aufladet.
  • NRG-X plant ein vollautomatisches Ladesystem, das die Einspeiseleistungen aus erneuerbaren Energiequellen intelligent integriert.
  • OnDemand Delivery will Elektrofahrzeuge mit Wechselakkus in den Güterverkehr einführen.
  • VERTICAL entwickelt ein Sharing-System für Elektroroller, die in Schließfächern geparkt und per App ausgeborgt werden.

 

 

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation der futurezone mit dem Klima- und Energiefonds.

(futurezone) Erstellt am 29.01.2016, 12:58

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