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Start-Ups Pioneers ist nächste Woche zu Gast in Tokio.

Pioneers Festival
Pioneers Festival - Foto: Pioneers Festival
Mahrer und Brauner werben für heimische Start-ups - Japan hat große Industriebetriebe, aber wenige Firmengründungen.

Das Wiener Start-up-Festival Pioneers veranstaltet kommende Mittwoch zusammen mit dem japanischen Medienkonzern Nikkei eine eintägige Konferenz in Tokio. Mehr als 1.000 Besucher werden dazu erwartet. Staatssekretär Harald Mahrer (ÖVP) und die Wiener Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) sind auch vor Ort, um für die österreichische Start-up-Szene die Werbetrommel zu rühren.

Ziel sei es japanische Großinvestoren zu überzeugen, in österreichische Start-ups zu investieren, sagte Mahrer zur APA. Um mehrere japanische Regierungsmitglieder und Politiker zu treffen, ist der Staatssekretär bereits frühzeitig nach Japan gereist. Das Land habe große Industriebetriebe, viele Nobelpreisträger, aber kaum Start-ups, weil Ausgründungen bei japanischen Universitäten eher eine Seltenheit seien. In Japan sei man an der regen österreichischen Gründerszene interessiert, so Mahrer. Österreich könne hingegen im Bereich Robotik, Medizintechnik und nachhaltige Stadtkonzepte ("smart cities") viel von Japan lernen.

Von Montag, 21. März, bis Donnerstag, 24. März 2016, hat die Wirtschaftskammer in Kooperation mit dem Pioneers Festival eine Reise nach Japan organisiert, um Start-ups, Unternehmen und Investoren zusammenzubringen. Teil der Reise sind vorab fixierte Einzeltermine für die österreichischen Teilnehmer und der Besuch der Pioneers-Asia-Konferenz. An der Reise nehmen rund 30 Unternehmen und Organisationen teil, unter anderem die App Parkbob, Ferrobotics oder Intermaps Software. Mit dabei ist auch die österreichische Risikokapital-Firma Speedinvest und Industriegrößen wie der Tiroler Werkstoffhersteller Plansee oder der Gleisbaumaschinenhersteller Plasser & Theurer.

(APA) Erstellt am 19.03.2016, 10:48

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