Apps 01.11.2014

7 Apps für die Erkältungszeit

Teil eins der Serie "7 Apps für...": Erkältungen © Bild: apa

Ein kräftiges Hatschi, ein gequälter Huster – Die kalte Jahreszeit ist bereits im Vormarsch. Diese Woche: 7 Apps wenn es draußen kalt ist und Menschen krank werden.

Ohne Schal und Haube bei aktueller Witterung auf die Straße zu gehen und nicht gleich krank zu werden, gleicht mittlerweile einem Himmel-oder-Hölle-Spiel. Trotzdem trifft man auf den heimischen Straßen noch immer da und dort Waghalsige, die ausschließlich mit kurzer Hose und T-Shirt bekleidet, ihre Wege bestreiten. Zwar werden es kontinuierlich weniger, aber scheinbar nicht alle wollen den Winter kommen sehen.

Es ist Anfang November und es bricht die Zeit an, in der Freunde oder Kollegen ständig von Erkältungen und grippalen Infekten berichten und jeder sich am liebsten hinter einem virtuellen, antibakteriellen Schutzwall vor den Bakterien, die die Kollegen in den Büros verteilen, verbergen würde. Scharen an Leuten mit Sackerln voller teurer Medikamente und immunstärkender Safterln rennen aus den Apotheken. Nieser, die in der Öffentlichkeit trotz aller Bemühungen und akrobatischer Meisterleistungen nicht mehr zurückgehalten werden können, werden mit schiefen Blicken des Gegenübers bestraft.

Deshalb warten nun sieben Apps auf Sie, die zu Beginn der kalten Jahreszeit bei Wehwehchen aller Art helfen sollen.

1/7 Erkältungstipps

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Laut Beschreibung der Hersteller auf der Produktwebsite bietet die App „ Erkältungszeit“ auserlesene Expertentipps zu den wichtigsten Fragen in Sachen „Erkältung“.

Geordnet nach den Kategorien „Husten“, „Halsschmerzen“, „Schnupfen“, „Fieber“, „Gliederschmerzen“, „Stärken des Immunsystems“, „Homöopathie“, „Bronchitis“ und „Grippe“ finden sich darin wissenswerte Tipps zu Gesundheit und Co.

Dabei will die Software zeigen, wie man mit einfachen Mitteln gegen Erkältungen vorgehen kann. Außerdem kann mittels der Share-Funktion neu erworbenes Wissen umgehend mit Freunden in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Zudem sollen Nutzer mithilfe von Tipps und Tricks wie beispielsweise „Abhärten mit Wechselduschen“ und „Apfelessig gegen Halsschmerzen“ Schnupfen erfolgreich abschütteln und Halsschmerzen gekonnt bekämpfen können.

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© Bild: Montage: Martin Krachler

2/7 Hausmittel für Kinder (Android, iOS)

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In der kalten Jahreszeit sind es besonders die Kinder, die erkranken. In Kindergärten und Schulen verteilen sich Viren bekanntlich besonders schnell. Laut Hersteller erleiden Kinder unter zehn Jahren durchschnittlich mindestens einen Infekt pro Monat. Die Entwickler von „Hausmittel für Kinder“ wollen mit ihrer Software und ihren Tipps dazu beitragen, dass die Krankheiten der Kleinen schneller abklingen können.

Egal ob Fieber, Halsschmerzen, Durchfall - Kinder sollen mit einfachen, aber bewährten Naturrezepten gegen das lästige Kranksein behandelt werden können.

Neben Anleitungen und Informationen zu jahrhundertealten Heilmethoden - wie beispielsweise dem geriebenen Apfel, den Zwiebelsäcken und dem Wadenwickel - finden User über 130 erprobte Rezepte für allerlei Wehwehchen. Auch Instruktionen zur Herstellung von Aufgüssen, Salben und Tees finden sich in der App.

Die Rezepte sind großteils bebildert und verfügen über praktische Einkaufslisten. Rezepte, die geholfen haben, können auf einer eigenen Merkliste abgespeichert werden.

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© Bild: Montage: Martin Krachler

3/7 Herbalist (Windows Phone)

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Auch die dritte von den sieben Apps setzt bei der Heilung von Erkältungen auf Kräuter.

Herbalist ist ein Kräuterbuch für Windows Phone.

Sowohl Naturliebhaber als auch Botanikstudenten und Kräuterkenner sollten die App zu ihrer Grundausrüstungen zählen, so der Hersteller. Gesucht werden können die Kräuter nach Namen, Vorkommen, Anwendungsbereichen und Heilwirkungen.

Die Pflanzenbeschreibungen beinhalten außerdem Volksnamen, Morphologie, Sammler- sowie Anwendungsinformationen.

Über 100 Kräuter - vorwiegend aus Europa, Asian und Nordamerika - zählt die Bibliothek. 20 davon stehen in der Lite-Version kostenlos zur Verfügung.

Der ganze Katalog ist außerdem offline verfügbar. Praktisch: Die App enthält professionelle botanische Illustrationen und Verbreitungskarten.

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© Bild: Montage: Martin Krachler

4/7 Heater (Android)

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Mithilfe dieser App sollen kalte Hände und Finger der Vergangenheit angehören. Das Konzept: Durch komplizierte Rechenoperationen wird die CPU des Smartphones derart stark belastet, dass sich das Gerät selbst erwärmt und so in weiterer Folge auch Wärme an den Besitzer abgeben soll.

Bis zu 45°C Grad Batterietemperatur kann das Smartphone aufgeheizt werden. Dann ist aber so oder so Schluss, denn das ist auch die maximale Temperatur, für die die Handyakkus ausgelegt sind.

Die Reaktionen im Forum sind geteilt. Manche befürworten die App, andere bezweifeln sie stark. Jedenfalls scheint das Ganze nicht wirklich zur Lebensdauer und der Funktionalität der Batterie beizutragen.

Außerdem funktioniert der Effekt auf neueren Smartphones nicht mehr allzu gut, da sie zumeist schon übere eine höhere Leistung verfügen und derartige Rechenoperationen den neueren CPUs nichts mehr anhaben können.

Als Funact taugt sie aber allemal.

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© Bild: Montage: Martin Krachler

5/7 Netdoktor Arztverzeichnis (iOS, Android)

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Das laut eigenen Angaben größte Gesundheitsportal Österreichs, Netdoktor, gibt es auch per App. Informationen zu 18.000 niedergelassenen Ärzten unterschiedlichster Fachgebiete stehen Usern auf Knopfdruck zur Verfügung.

Suchergebnisse können in einer persönlichen Merkliste gespeichert und Ordinationen direkt aus der App angewählt werden.

Angezeigt werden außerdem die Art der Arztpraxis, die Adresse, eine Telefon- und Faxnummer sowie die E-Mail Adresse.

Die Suche kann unter anderem nach Fachrichtungen, bevorzugtem Geschlecht, Krankenkassen und Öffnungszeiten gefiltert werden.

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© Bild: Montage: Martin Krachler

6/7 Naturapotheke (iOS)

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Die Schweizer App „Naturapotheke“ versteht sich als Nachschlagewerk bei Krankheiten und Symptomen aller Art. Die Anwendung bietet Informationen zu gesundheitlichen Problemen, von Appetitlosigkeit über Bettnässen bis hin zu Sodbrennen.

Auch alltägliche Beschwerden wie Leistungsabbau und Migräne werden behandelt.

Es wird kurz und knapp angerissen, was bei den Krankheiten im Körper passiert und was dagegen hilft. Dazu findet sich eine Liste mit Pflanzen und Kräutern sowie deren Wirkung.

In der Rubrik „Gut zu wissen…“ erklären die Autoren Wissenswertes wie etwa, warum im Flugzeug aus gesundheitlicher Sicht auf jeden Fall Tomatensaft getrunken werden sollte.

Außerdem bietet die App eine Übersicht über die unterschiedlichen Erscheinungarten der Kräuter als Fertigarzneimittel.

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© Bild: Montage: Martin Krachler

7/7 "Get Healthy!"

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Kuriose App Nummer zwei: „Get Healthy! Selbstheilungskräfte“

Menschen, die sich kränklich fühlen und ihr Immunsystem stärken wollen, sollen mit der Gesundheits-App und mithilfe von Hypnosetechniken Selbstheilungskräfte aktivieren können. Durch das Programm können laut dem Hersteller neue, positive Glaubensmuster verinnerlicht werden.

Der bestmögliche Effekt würde angeblich erzielt, wenn das Programm über einen Zeitraum von 30 Tagen einmal täglich für circa ein halbe Stunde gehört wird.

Hinter der Software steckt eine Heilpraktikerin für Psycho- und Hypnosetherapie aus München, die die App auch mitentwickelt hat. Die Therapeutin weißt jedoch persönlich darauf hin, dass die App weder Störungen behandeln noch einen Arztbesuch ersetzen kann.

Ob man daran glaub oder nicht, ist einem selbst überlassen. Probieren geht ja bekanntlich über Studieren.

"7 Apps…" ist eine neue Serie auf futurezone.at. Autor Martin Krachler durchkramt für Sie alles, was die heimischen App-Stores zu bieten haben und präsentiert eine Auswahl an kuriosen sowie nützlichen Apps zu unterschiedlichsten Themen.

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© Bild: Montage: Martin Krachler
( futurezone ) Erstellt am 01.11.2014