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30.06.2016

App stop&go soll zur Verkehrssicherheit beitragen

Die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit in Auftrag gegebene mehrsprachige Anwendung soll auch als Einstiegshilfe für Flüchtlinge dienen.

Eine neue App des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) informiert in neun Sprachen über die Regeln im Straßenverkehr. „Wir bieten auch Flüchtlingen eine Einstiegshilfe, um sich rasch auf Österreichs Straßen zurechtzufinden“, sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ). Geboten werden ein Verkehrszeichen-Scanner, ein Quiz, Erste-Hilfe-Regeln und Informationen zum Führerschein.

Aufholbedarf

Aufholbedarf für die Sicherheit auf der Straße ist gegeben: 47.366 Menschen verletzten sich demnach im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen in Österreich, 479 starben an den Folgen der schwerwiegenden Unfälle. Bis 2020 soll die Anzahl der Verkehrstoten halbiert werden, kündigte Verkehrsminister Leichtfried in einer Aussendung am Donnerstag an.

Mehrsprachig

Die App kann dabei in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Paschtu, Dari, Farsi, Bosnisch und Türkisch bedient werden. Zudem gib es eine Web-Version unter www.stopandgo-app.at. Um die App „stop&go“ bei der österreichischen Bevölkerung bekannt zu machen, werden über 6000 Organisationen österreichweit mittels Postwurfs informiert. Adressaten sind unter anderem Behörden, Gemeinden, Schulen, die Einsatzorganisationen Rotes Kreuz, Polizei und Feuerwehr sowie Asylkoordinationsstellen. Der Postwurf enthält einen Informationsfolder sowie Plakate.