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04/09/2019

Auf diesen Handys funktioniert WhatsApp ab Ende April nicht mehr

WhatsApp stellt den Support für einige Geräte ein. Hier erfährst du, wer betroffen ist.

Der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp wird seinen Support Ende April 2019 auf diversen Smartphones einstellen. Wenn du betroffen bist, kannst du die App nicht mehr verwenden. Das bedeutet: Entweder das Handy wechseln oder auf den Instant-Messaging-Service verzichten.

Die gute Nachricht ist zumindest, dass es nur sehr alte Modelle betrifft. Ab dem 30. April 2019 wird WhatsApps Support für Windows 10 Mobile eingestellt. Das betrifft folgende Geräte:

  • HP Elite x3
  • Microsoft Lumia 550
  • Microsoft Lumia 640/640XL
  • Microsoft Lumia 650
  • Microsoft Lumia 950/950 XL
  • Alcatel IDOL 4S
  • Alcatel OneTouch Fierce XL
  • SoftBank 503LV
  • VAIO Phone Biz
  • MouseComputer MADOSMA Q601
  • Trinity NuAns NEO

Aus für Nokia

Der Support von WhatsApp wurde auf anderen Betriebssystemen ebenfalls eingestellt. Die Version für S40 und ältere Nokia-Software hat es bereits erwischt. Auf Android 2.3.7 und älteren Versionen wird der WhatsApp -Support ab 1. Februar 2020 eingestellt. Nutzer eines aktuellen Smartphones sind von der Änderung nicht betroffen.

Warum eigentlich?

Der Support wird auf älteren Betriebssystemen langsam, aber sicher abgeschafft. Windows 10 Mobile, Nachfolger von Windows Phone 8.1., ist schon seit zwei Jahren am Abbauen. Bereits  2017 hat Microsoft die funktionale Weiterentwicklung des Betriebssystems eingestellt.

Auch Sicherheitsupdates sollen nur noch bis Dezember 2019 erfolgen. Deswegen werden nun auch Applikationen wie WhatsApp dafür abgedreht. Bis dato war noch unklar, wann die Services final abgeschafft werden.

WhatsApp-Support eingestellt: Was kannst du tun?

Wenn du in Besitz eines Gerätes mit dem Windows 10 Mobile-Betriebssystem bist, kannst du tatsächlich nichts anderes machen, als dir ein neuen Smartphone zuzulegen. Es gibt zum Glück auch günstige Smartphones unter 300 Euro, auf die du schnell umsteigen kannst, ohne ein Vermögen zu bezahlen.

 

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.de