Das Adressbuch auf Smartphones ist für viele Nutzer ein unverzichtbares Feature. Niemand merkt sich heute noch Telefonnummern. Bei Überweisungen wird von vielen Bankkunden aber vorausgesetzt, dass sie den in Österreich 20-stelligen Code immer und immer wieder eingeben. Die ING-DiBa hat ihre mobile App nun mit einer neuen Funktion versehen, die die wiederholte Eingabe von IBANs überflüssig macht.

ING-DiBa-App © Bild: ING-DiBa

Die App merkt sich die Überweisungskontakte. Wurde einmal eine Transaktion getätigt, bleibt der Name des Empfängers gemeinsam mit dem IBAN gespeichert. Überweisungen können beliebig oft wiederholt werden. "Überweisungskontakte entsprechen weit mehr den Gewohnheiten von Smartphone-Nutzern als gespeicherte Vorlagen", meint Manuel Schneider, der bei der ING-DiBa für digitale Anwendungen zuständig ist. "Sie werden automatisch gespeichert, Nutzer müssen sich nicht darum kümmern."

Widgets mit Kopierfunktion

ING-DiBA-App © Bild: ING-DiBA

Die Überweisungskontakte sind nur eine von mehreren neuen Features, die sich seit kurzem in der ING-DiBa-App finden. Ein anderes sind Widgets, die am Sperrbildschirm des Smartphones aufscheinen und aus denen sich auch Inhalte kopieren lassen. So können etwa IBANs vervielfältigt und verschickt werden. Mit einem Wischen nach Links können Nutzer ihren Kontostand abrufen. "Wir sind auf diese Art viel näher beim Kunden, das Smartphone ist für uns als Bank ein Kontaktpunkt", sagt Schneider.

ING-DiBa-App © Bild: ING-DiBa

Ebenfalls neu in der ING-DiBa-App ist, dass zu Transaktionen nun auch Firmenlogos eingeblendet werden. Zahlt man im Supermarkt mit der Bankomatkarte scheint Händler samt Logo in der Umsatzliste auf. Unpersönliche Umsatzlisten würden auf diese Art persönlicher, meint Schneider: "Wir wollen Banking erlebbarer machen."

Kontowechsel per App

Die Direktbank, die seit knapp eineinhalb Jahren auch ein kostenloses Girokonto im Angebot hat, lädt Kunden per App auch zum Kontowechsel ein. Dazu genügt es ein zweiseitiges Formular in der Anwendung auszufüllen und am Smartphone-Bildschirm zu unterschreiben. Daueraufträge werden, so dies möglich ist, übernommen, auch der Arbeitgeber wird über die neue Kontonummer informiert.

"25 Prozent unserer Neukunden nutzen dieses Service", sagt Schneider. Auch Bestandskunden der Bank können über die App ein Girokonto eröffnen. Das passiert innerhalb kürzester Zeit, da die Identifikation und Authentifizierung über die App bereits erfolgt sind. Schneider: "Nach drei Minuten ist das Konto sichtbar."

Zentrale Schaltstelle

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