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10.02.2017

Google entfernt datenschutzkritische Apps aus Play Store

Apps, die die Erlaubnis haben wollen, ohne gültige Datenschutzbestimmungen auf sensitive Daten zuzugreifen, werden aus dem Play Store entfernt. Millionen sind betroffen.

Google verschickt derzeit Informationen an App-Entwickler, wonach diese darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass ihre Apps aus dem Play Store gelöscht werden, wenn sie auf sensitive Daten zugreifen, ohne dafür eigene Richtlinien zu haben. Sensitive Daten sind etwa der Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Kontakte oder Telefonnummer.

App-Entwickler, deren Apps auf diese Daten zugreifen, müssen einen Link zu ihren Datenschutzrichtlinien bereitstellen – und zwar in der App als auch auf der Seite, die im Store angezeigt wird. App-Entwickler, die das nicht können oder wollen, haben ansonsten noch die Möglichkeit, auf den Zugriff auf sensitive Informationen zu verzichten.

Google räumt den App-Entwicklern dafür eine Frist bis 15. März ein. Wer bis dahin nicht reagiert, dessen App verschwindet aus dem Play Store von Google. Techradar geht davon aus, dass Millionen von Apps davon betroffen sein werden und dass diese neue Policy von Google dazu führen wird, dass der Play Store am Ende sehr viel sauberer sein wird als bisher.